Internet auf dem Boot: Verhindern, dass das Datenvolumen „einfach so“ aufgefressen wird

Dies ist ein Zusatzartikel zu meiner Reihe: Internet auf dem Boot. Hier klicken, um den ersten Artikel zu lesen!


Nach drei (!) Tagen Törn über Ostern sah mein Datenvolumen so aus:

Also knappe 4,5 Gigabyte in DREI Tagen verbrauch! Und zwar einfach so, ohne dass wir Videos geschaut hätten oder ähnliches. Wir haben nur Mail gemacht und ein wenig im Web gesurft.

Verbraucht wurde das Datenvolumen durch all die Dinge, die aktuelle Rechner „einfach so“ im Hintergrund machen: Updates suchen, Updates laden, Cloud-Dienste kontaktieren, Dropbox synchronisieren und so weiter.

Ich hatte vorher bereits alles an automatischen Updates ausgestellt, was auszustellen war – aber viel ist das nicht mehr: Beim Mac kann ich ausstellen, dass Updates automatisch geladen werden. Windows 10 lädt Updates, die es für wichtig erachtet, grundsätzlich immer wenn Netz da ist. iOS Geräte laden Systemupdates immer automatisch herunter und fragen dann erst, ob es installiert werden soll.

Fakt ist: so geht es nicht. Ich verbrenne doch nicht mein Geld dafür, dass all meine Geräte ständig Unmengen an Daten aus dem Netz laden, ohne dass ich das will.

Doch wie so oft ist die Lösung dafür vielschichtig, ein simples Rezept, das für jeden funktioniert, gibt es nicht. Ein Teil meiner Lösung ist Little Snitch für den Mac:

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Führerlos auf der Elbe

Wir fahren elbabwärts, 40 Minuten vor Glückstadt, die Ruderanlage steht auf Halbautomatik. So reichen kleine Kurskorrekturen alle paar Minuten und ich kann mich entspannt mit Uli unterhalten.

Er ist Fotograf für hochwertige Architekturaufnahmen und erzählt von seinen letzten Aufträgen (Uli kann gebucht werden, sehenswerte Fotos gibts auf ulrich-hoppe.de), als die Julius anfänglich leicht, dann immer deutlicher Kurs auf das Elbufer nimmt. Der Strom ist hier breiter als in Hamburg, aber noch nicht so breit, dass ein falscher Kurs lange toleriert wird.

Fehler: Die Karte konnte nicht geladen werden - ein Marker mit der ID 46 ist nicht vorhanden. Bitte wende dich sich an den Seitenbetreiber.

 

„What the f…“ unterbreche ich das Gespräch, lege meine Hand auf den Tiller (Steuerhebel) und versuche, die Julius wieder in die richtige Richtung zu steuern. Keine Reaktion. Uli schaut etwas irritiert, merkt aber, dass ich gerade andere Prioritäten habe und lässt mich machen.

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FAQ: Welchen Anker für das Boot? Am besten: Jambo Anker!

Wolfgang fragt mich:

ich habe deinen Blog entdeckt und wollte mich bedanken für das Teilen von Information und die vielen Tipps .
Ich habe auch seit einigen Jahren einen Niederländischen Stahlkutter […] 14 m Rumpflänge 35 Tonnen […] Fahrgebiet ist fast immer Nordsee

Ich hab in deinem Forum gelesen, dass du verschiedene Anker für die Klüse ausprobiert hattest. Ich suche auch schon seit längerem – aber ein Rocna geht halt nicht in der Klüse 🙁

Ich habe im Moment einen klassischen Schiffsanker von 50 kg (mit 90m Kette):

Ein klassischer Anker an einem holländischen Kutter.
Ein klassischer Anker an einem holländischen Kutter.

Wenn (WENN!) er einmal eingegraben ist, ist er auf den Säden und dem Schlamm hier bei uns bombenfest. Aber ich traue mich z.B. nicht im Gezeitenwasser zu ankern, weil ich nicht vertraue, dass er sich beim Gezeitenwechsel wieder neu eingräbt. […]

Darum frage ich einfach mal, welche anderen Ankertypen du noch ausprobiert hattest (war da ein vergleichbares Modell dabei?) und ob dein Eindruck vom Jambo immer noch 100%ig ist. Welche Größe hattest du eigentlich genommen?

Und meine Antwort dazu:

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Treppen rutschsicher machen

Auf der Julius gibt es einige – durchaus steile – Treppen aus Holz, wie wohl auf jedem Schiff. Mit nassen Schuhen oder auf Strümpfen sind die Treppenstufen ganz schön rutschig, und so ist es auch schon vorgekommen, dass jemand da mal ausgerutscht ist.

Das geht natürlich gerade auf einem Schiff im Seegang nicht.

So habe ich nach einer einfachen Abhilfe gesucht und diese Antirutsch-Streifen zum aufkleben gefunden:

Die Antirusch-Streifen vor und nach dem Aufkleben
Die Antirusch-Streifen vor und nach dem Aufkleben
Antirutsch Streifen auf der Treppe vom Achterdeck zum Salon vom Boot
Antirutsch Streifen auf der Treppe vom Achterdeck zum Salon

Die Streifen kleben sehr gut und stoppen den Fuß wirksam. Dabei sind sie relativ unauffällig und schnell angebracht – genau das, was ich wollte. Hier noch mal der Link: Antirutsch-Streifen bei Amazon.


Anmerkung: Für meine Artikel und Produktempfehlungen werde ich vom Hersteller nicht honoriert. Ich schreibe grundsätzlich nur über das, was mir gefällt ohne jegliche Verpflichtung gegenüber Dritten.

Internet auf dem Boot: Im Hafen. Unterwegs. Vor Anker. Und bezahlbar.

Internet auf dem Ankerplatz - bequem, stabil, für alle Geräte.
Internet auf dem Ankerplatz – bequem, stabil, für alle Geräte.

Ich habe mich erneut dem Thema „Boot Internet“ gewidmet und die bisherige Lösung erheblich verbessert.

Meine neue Lösung ist etwas aufwändiger als der bisherige Huawei UMTS/WLAN Hotspot, dafür aber auch erheblich leistungsfähiger und kann – vor allem – nun auch Hafen- oder sonstige WLANs nutzen.

Mit der richtigen Anleitung ist der Nachbau meiner Lösung einfach, obwohl ein paar Kenntnisse von Netzwerk-Technik notwendig sind. All das möchte ich vermitteln und habe dazu mehrere Artikel geschrieben.

Für die ganz eiligen Leser fange ich aber jetzt schon mal mit einer Einkaufsliste für das Boot Internet an:

Der TP-Link Router kann mittels stabilisierten 12V auch direkt versorgt werden, ohne 230V Inverter.

Inhalt

Diese Serie besteht aus fünf Teilen:

Nun aber zum ersten Teil der Artikelserie:

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Ein guter Händler!

Vor einigen Monaten hatte ich einen Sterling Lichtmaschinen-Batterielader (auch Ladebooster genannt) gekauft, damit meine Lichtmaschine auch mal gefordert wird. Auf der Xenia hatte ich auch schon so ein Gerät und war hochzufrieden.

Jetzt hat sich herausgestellt, dass der Sterling zu heiß wird. Grund: Die Lüfter laufen nicht, warum auch immer. Gekauft hatte ich bei Jörg Winkel von yachtbatterie.de.

Heute morgen hatte ich vorsichtig angefragt, ob ich zeitnah ein Austauschgerät bekommen kann. Der Sommerurlaub ist nicht mehr weit, und eine Reparatur wird wahrscheinlich zu lange dauern.

Eben nun die Antwort:

„Austauschgerät ist unterwegs, das defekte Gerät bitte zurücksenden an…“.

So gut und einfach kann es bei einem guten Händler laufen. Danke, Jörg.

Internet auf dem Boot via Wifi und Mobilfunk (2): Ein paar Grundlagen.

Nach der Einführung in Teil 1 gibt es heute erstmal ein paar einfache Grundlagen. Zur Erinnerung: Es geht um Internet auf dem Boot via Hafen-WLAN oder 4G/3G Mobilfunk. Diese Geräte hier verwende ich:

Eigentlich ist ein Netzwerk ganz einfach

Im weiteren Verlauf setze ich voraus, dass ein paar Begriffe und die grundlegende Funktion eines Netzwerks bekannt sind:

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Internet auf dem Boot via Wifi und Mobilfunk (3): Vom Hafen-WLAN zum Boot.

Im vorherigen Teil habe ich ein paar Grundlagen erklärt. Weißt du noch, was diese Begriffe bedeuten: Paket, Router, Gateway, IP-Adresse. WLAN und DHCP? Wenn nicht, lies es hier noch mal nach.

Für Quereinsteiger: Es geht um Internet auf dem Boot via Hafen-WLAN oder 4G/3G Mobilfunk mit dieser Kombination von Geräten:

Internet auf dem Boot: Vom Hafen-WLAN zum eigenen Router

Wir waren dabei stehen geblieben, dass an dem einen Ende vom Bullet M2 die Antenne kommt und an das andere Ende ein geschirmtes Netzwerkkabel.

Damit der Bullet die Pakete des Hafen-WLANs zum Boots-WLAN, das über den TP-Link Router erzeugt wird, transportieren kann muss sein Netzwerkkabel natürlich auch an diesen Router angeschlossen werden.

Doch halt!

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Boot Internet (4): Einfach nur guter WLAN Empfang für das Notebook

Boot Internet – Teil 3 endete mit einer grobem Beschreibung der nötigen Konfiguration für den Ubiquiti Bullet M2 und TP-Link 4G Router. Und noch habe ich keine Screenshots machen können, daher muss die weitere Erklärung dieser Konfiguration noch warten.

Claus Aktoprak (der übrigens den wunderschönen Film „Zeitmillionär“ gemacht und gerade auch eine sehr hörenswerte CD herausgebracht hat) schrieb mir auf Facebook sinngemäß:

„Ich brauche das Boot Internet nur für meinen Laptop, habe aber immer schlechten Empfang vom Hafen-WLAN. Gibt hier eine einfache Lösung?“

Daraufhin habe ich ihm eines dieser Geräte empfohlen:

Boot Internet über Alfa Alfa AWUS036NH oder Alfa AWUS036ACH WLAN-USB Empfänger
Der Alfa AWUS036NH (links) und Alfa AWUS036ACH (rechts) WLAN-USB Empfänger

Das sind WLAN Empfänger, die per USB an einen Computer (ob Mac oder PC ist egal) angeschlossen werden:

Ich hatte die NHV-Variante (links) vor ein paar Jahren selbst und war damit zufrieden, der Empfang vom Boot Internet mittels Hafen Wifi ist deutlich besser als mit jeder im Laptop eingebauten WLAN Antenne. 

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Internet auf dem Boot (5): So werden die Geräte konfiguriert (Screenshots)!

Teil 3 dieser Serie endete mit einer groben Übersicht, wie die Geräte TP-Link Router und Ubiquiti Bullet konfiguriert werden sollen.

Der Ubiquiti Bullet M2 für Internet auf dem Boot
Der Ubiquiti Bullet M2

Der TP-Link TL-MR6400 4G/WLAN Router
Der TP-Link TL-MR6400 4G/WLAN Router

Nun habe ich Screenshots von allen wichtigen Einstellungen dieser beiden Geräte angefertigt und kann damit die Konfiguration erklären, um jederzeit Internet auf dem Boot über Mobilfunk (3G/4G) oder Hafen-WLAN zu haben.

Zur Erinnerung hier noch mal der Anschluss der Geräte untereinander:

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Boot Navigation: Sind Hindernisse auf meiner Route?

Eine Route von Marstal nach Ærøskøbing in Coastal Explorer
Eine Route von Marstal nach Ærøskøbing in Coastal Explorer

Ein Vorteil der elektronischen Boot Navigation ist ja, dass man so schön Routen planen kann: Ein paar Klicks um Wegpunkte zu erstellen und schon kann es losgehen, wie bei dem Sprung von Marstal nach Ærøskøbing oben.

Aber: Ist die Route auch sicher? Sind irgendwo Untiefen, Tonnen oder sonstige Hindernisse, denen ich zu nahe komme?

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Internet auf dem Boot (6): Geht auch mit einer Fritzbox

Internet auf dem Boot: Der Ubiquity Bullet M2 spielt auch mit einer Fritzbox zusammen.
Internet auf dem Boot: Der Ubiquity Bullet M2 spielt auch mit einer Fritzbox zusammen.

Dies ist ein Teil der Serie „Internet auf dem Boot“, Teil 1 gibt es hier zu lesen. Der letzte Teil (hier klicken) beschäftigte sich mit der Konfiguration des eingesetzten Routers TP-Link MR6400 und dem WLAN-Gerät Ubiquity Bullet M2.

Cornelia schreibt mir dazu:

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Boot Stabilisator: Ruhiges Boot auch bei Wind und Welle?

Unterwegs bei viel Wind und Welle: Ein Boot Stabilisator kann hier helfen.
Unterwegs bei viel Wind und Welle: Ein Boot Stabilisator kann hier helfen.

Bei der Fahrt mit einem Motorboot über Ostsee, Nordsee oder gar Ozeane kann der Seegang und das daraus resultierende Rollen und Stampfen („Schaukeln“) des Bootes zu einem Problem werden.

Die wenigsten wissen, dass Reisen mit dem Motorkreuzer über offene See und vor allem auch über Ozeane eine lange Tradition haben. Robert P. Beebe brachte eine Reihe von Konzepten – unter anderem für einen Boot Stabilisator – für einen seegehenden Motorkreuzer schon 1975 zu Papier in seinem Klassiker „Voyaging Under Power“:

Boot Stabilisatoren wurden von Robert P. Beebe schon 195 vorgeschlagen.
Boot Stabilisatoren wurden von Robert P. Beebe schon 195 vorgeschlagen.

(Das Buch gibt es mittlerweile in der 4. Auflage, z.B. hier bei Amazon.)

Ein seegehendes Motorboot sollte stabilisiert werden

Eine der wesentliche Aussagen von Beebe war: Ein seegehender Motorkreuzer muss unbedingt gegen den Seegang, insbesondere gegen das Rollen, stabilisiert werden. Sonst hält die Besatzung längere Seepassagen nicht aus, wird müde, unkonzentriert und aller Wahrscheinlichkeit nach seekrank. Das betrifft vor allem lange Passagen über Ozeane, gilt aber – ne nach Wetter – auch für Motorboote auf Ostsee und Nordsee.

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Internet auf dem Boot (7): Fragen, mögliche Probleme und Lösungen

Internet auf dem Boot - Fragen und Antworten
Internet auf dem Boot – Fragen und Antworten

Dieser Artikel gehört zur Serie „Internet auf dem Boot“, in der ich eine Lösung für Internet auf dem Boot sowohl unterwegs mit Mobilfunk als auch via WLAN am Ankerplatz und im Hafen beschreibe.

Mein Lösungsvorschlag wurde in der Zwischenzeit von vielen Seglern und Motorbootfahrern umgesetzt und meistens läuft es auf Anhieb so wie von mir beschrieben. Aber wie das mit Technik so ist: Irgendwas kann immer passieren. Und so werde ich auf dieser Seite eine Liste mit Problemen, von denen mir berichtet wurde, und deren Lösungen führen.

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Viel günstiger & haltbarer: Heizen mit Planar statt Webasto oder Eberspächer?

Im Herbst vor Anker in einer stillen Bucht. Das geht nur mit einer guten Heizung.
Im Herbst vor Anker in einer stillen Bucht. Das geht nur mit einer guten Heizung.

„Bei uns laufen nun die beiden 4 kW/h Geräte praktisch kontinuierlich ab Oktober bis Ende April (Thermostat gesteuert) und absolut problemlos bereits im 2. Jahr. Sehr effizient, brauchen sehr wenig Diesel und qualmen überhaupt nicht.“ – Thomas von der MS ESCAPE

Irgendwann schrieb mich Thomas von der MS ESCAPE an, weil auf auf booteblog.net gestoßen war. Wir korrespondierten ein wenig hin und her und das Gespräch kam auf das Thema Heizung. Thomas, seine Frau Ruth und ihr Hund Toby leben ganzjährig auf ihrem Stahlboot und hatten eine Eberspächer Luftheizung, die eines Tages nicht mehr lief. Alleine nur den Fehler auszulesen kostete schon Geld, und die Reparatur sollte ebenfalls mehrere hundert Euro kosten.

Damit war Thomas unzufrieden, und er suchte – mit schweizerischer Gründlichkeit! – nach einer Alternative. 

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Ab 14.12. in der neuen boote: WLAN an Bord

Vorschau-Text für meinen Artikel über Internet auf dem Boot - in der boote ab 14.12.2016 zu lesen!
Vorschau-Text für meinen Artikel über Internet auf dem Boot – in der boote ab 14.12.2016 zu lesen!

Das Internet gehört zum Leben wie der Kraftstoff zum Motorboot. Doch wie kommt das mobile Netz aufs Boot? Wir zeigen, wie Sie Ihrem WLAN Beine machen.

Ich habe mich ja intensiv mit dem Thema „Intenet auf dem Boot“ auseinandergesetzt (hier meine – technische – Artikelserie dazu). Nun habe ich darüber auch einen weniger technischen Artikel für die Zeitschrift „boote“ geschrieben, die es ab 14.12.2016 im Handel zu kaufen gibt.

Mehr dazu und ein Vorschau-Text hier bei boote-magazin.de! 

 

MFD, Plotter, Instrumente, Netzwerke auf dem Boot – eine Entscheidungshilfe

Elektronische Navigation - hier mit Furuno an Bord der M/S CRUM
Elektronische Navigation – hier mit Furuno an Bord der M/S CRUM

Wer sich dazu entschließt, die Navigationselektronik auf seinem Boot auf einen aktuellen Stand zu bringen, wird erschlagen von einer Auswahl an Herstellern, Geräten und Möglichkeiten. Dazu kommen viele Fachbegriffe, deren Bedeutung sich nicht von selbst erschließen: MFD und USB, NMEA und Ethernet, Baud und 2K – um nur Einige zu nennen.

Mit diesen Themen beschäftige ich mich seit Jahren und habe mittlerweile einiges an Erfahrung gesammelt und Einblick in viele Hintergründe gewonnen. Ähnlich wie bei meiner Artikelserie „Internet auf dem Boot“ werde ich nun nach und nach einen Überblick geben und einzelne Themen detaillierter beleuchten.

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Wer mit wem sprechen möchten. Und: der alte Standard NMEA0183 ist immer noch wichtig.

(Dies ist ein Teil der Artikelreihe MFD, Plotter, Instrumente, Netzwerke auf dem Boot – eine Entscheidungshilfe.)

Verbindung von Geräten - damals auf der Xenia lief alles mit NMEA0183.
Verbindung von Geräten – damals auf der Xenia lief alles mit NMEA0183.

Ein System für elektronische Navigation kann aus zahlreichen Komponenten bestehen (siehe den ersten Artikel dieser Reihe). Zur Erinnerung hier noch mal eine grobe Übersicht:

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Der aktuelle Standard zum Austausch von Navigationsdaten: NMEA2000

(Dies ist ein Teil der Artikelreihe MFD, Plotter, Instrumente, Netzwerke auf dem Boot – eine Entscheidungshilfe.)

Ein NMEA2000 Netz (mit Bildern von Raymarine).
Ein NMEA2000 Netz (mit Bildern von Raymarine).

In dem vorherigen Artikel habe ich den veralteten und doch aktuellen Standard „NMEA0183“ zum Austausch von Navigationsdaten beschrieben (hier klicken um den Artikel noch einmal zu lesen!).

Zur Erinnerung: „NMEA“ ist eine Organisation, die Standards für die Übertragung von Daten im Marinebereich erarbeitet. „NMEA0183“ ist der erste weit verbreitete Standard und stammt aus den 80ern, findet sich aber auch heute noch an vielen Ecken und Enden.

NMEA0183 hat aber eine Reihe von Nachteilen:

  • Mehrere Empfänger an einem Sender gehen nicht ohne weiteres.
  • Viele Kabel notwendig (von jedem Sender zu jedem Empfänger einzeln).
  • Langsame Datenübertragung, beschränkt auf elementare Navigationsdaten (Position, Wind, Tiefe…), heute wünschenswerte Daten (Motor, Temperatur, Druck) können nicht übertragen werden.

Der Nachfolger von NMEA0183 löst viele Probleme: NMEA2000

Die National Marine Electronics Association hatte all diese Nachteile auch erkannt. In der Zwischenzeit war Netzwerktechnik bei Computern und auch im Fahrzeugbau aufgekommen, und diese Art von Datenaustausch wurde von NMEA auch für den Marinebereich übernommen: NMEA2000 (abgekürzt: N2K, „K“ für „Kilo“, also „Tausend“) wurde ein solches Netzwerksystem.

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Das Gute & das Schlechte: Verbindungen von MFD, Radar, Sonar & Co

(Dies ist ein Teil der Artikelreihe MFD, Plotter, Instrumente, Netzwerke auf dem Boot – eine Entscheidungshilfe.)

Verbindung von Radar, Sonar, Kameras etc. zum MFD - mit Ethernet, aber herstellerspezifischen Kabeln
Verbindung von Radar, Sonar, Kameras etc. zum MFD – mit Ethernet, aber herstellerspezifischen Kabeln (mit Bildmaterial von Raymarine)

Nach den Artikel über den veralteten, aber immer noch wichtigen Standard NMEA0183 (noch mal lesen? Hier klicken!) und dem aktuellen Standard NMEA2000 (Artikel hier noch mal lesen) ist der genormte Austausch von Navigationsdaten abgedeckt. Damit können vor allem auch herstellerübergreifend Daten ausgetauscht werden.

Beispielsweise funktioniert ein GPS Sensor von Raymarine wunderbar mit einem MFD von Furuno. Oder ein Garmin Instrument zeigt die Daten von einem Simrad Triducer (Tiefe, Logge, Temperatur). Für diese Art von „einfachen“ Daten funktioniert das super und zuverlässig.

Es gibt noch mehr als einfache Navigationsdaten

Es gibt viele interessante und je nach Boot und persönlichen Vorlieben nützliche Geräte, die mit dem MFD Daten austauschen wollen:

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