Endlich für alle! Die Vor- und Nachgeschichten der Breidenbachs zu „Kurs New York“.

Die Bootskarriere der Breidenbachs.
Die Bootskarriere der Breidenbachs. Von sehr, sehr klein bis sehr, sehr groß.

Wer hat schon so eine Bootskarriere gemacht wie Annemarie und Karl-Heinz Breidenbach?

Viele kennen mittlerweile ihr Buch „Kurs New York“ (in den 80ern unter Motor von Deutschland über Schottland, Island, Grönland, Kanada in die USA und noch weiter – mit Glück kannst Du noch ein Exemplar ergattern – Details hier). Ein wirklich spannender und lesenswerter Bericht, der gegen eine Spende für die Seenotretter abgegeben wurde.

Das hat super geklappt, es sind viele hundert Euro für die DGzRS zusammengekommen – ein tolles Projekt!

Die Vor- und Nachgeschichten zu „Kurs New York“

Die Breidenbachs haben ja aber nicht gleich mit der MANTA angefangen. Davor und danach gibt es viel zu erzählen – und für Euch habe ich diese Erzählungen nun als elektronisches Buch (PDF)!

Infos zum Download siehe Ende dieses Artikels!

Schon der Anfang ihrer Seefahrtskarriere ist außergewöhnlich. Das erste Boot sah so aus:

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Noch ein paar sind übrig: Buch „Kurs New York“ gegen Spende für Seenotretter!

Kurs New York - Ganz große Seemannschaft, eine Wahnsinns-Tour!
Kurs New York – Ganz große Seemannschaft, eine Wahnsinns-Tour!

Nur noch knapp einhundert Bücher sind übrig!

Im Juli 2017 hatten Annemarie Breidenbach (92 jährige Seefahrerin!) und ich eine tolle Aktion gestartet: Ihr Buch „Kurs New York“ über eine ganz bemerkenswerte und mutige Reise voller 1a Seemannschaft (Neugierig? Hier lesen: Wahnsinn? D-Schottland-Island-Grönland-Kanda-USA unter Motor, in den 80ern) gegen eine Spende für die Seenotretter.

Das hat super geklappt: Viele Leser wollten dieses einzigartige Buch (das es im Handel nicht mehr gibt) und haben freudig und teilweise sehr großzügig gespendet. Damit haben wir Annemarie stolz gemacht, den Seenotrettern über 600 Euro gespendet und die Leser haben diese besondere Reise nacherleben können.

Nun sind noch ein paar Exemplare übrig. Annemarie und ich bieten Euch die Gelegenheit, jetzt noch ein Buch zu bekommen. Ich denke: Ein wirklich gutes Geschenk für jeden, der sich für Langfahrt, Blauwasser und abenteuerliche Törns interessiert. Egal ob Segler oder Motorbootler.

Die Reise im Buch „Kurs New York“

Deutschland – Schottland – Island- Grönland – Kanada – USA: Mit einem üblichen Boot, unter Motor, in den 80ern. Ohne GPS, ohne Plotter, mit einer aus heutiger Sicht einfachen Maschinenanlage. Durch Stürme, durch Eis, Kälte, heftige Strömungen – diese Reise bot mehr als genug Abenteuer. 

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Vergriffenes Buch „Kurs New York“ doch noch erhältlich – gegen Spende für Seenotretter!

Kurs New York - Ganz große Seemannschaft, eine wahnsinns-Tour!
Kurs New York – Ganz große Seemannschaft, eine wahnsinns-Tour!

 

Liebe Leser: Hier habe ich einen echten Knaller für euch. Ein paar Exemplare dieses Buches gibt es noch!

Wer sich für Langfahrt, Blauwasser und abenteuerliche Törns interessiert, ist hier richtig. Egal, ob Segler oder Motorbootler. Denn was die Breidenbachs in den 80ern geleistet haben, ist Seemannschaft vom allerfeinsten. 

Deutschland – Schottland – Island- Grönland – Kanada – USA: Mit einem üblichen Boot, unter Motor, in den 80ern. Ohne GPS, ohne Plotter, mit einer aus heutiger Sicht einfachen Maschinenanlage. Durch Stürme, durch Eis, Kälte, heftige Strömungen – diese Reise bot mehr als genug Abenteuer. 

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Logbuch einer Atlantiküberquerung (1): Vorbereitungen und Start in grobe See

Die TOBAGO kurz vor dem Start in Teneriffa.
Die TOBAGO kurz vor dem Start in Teneriffa.

Dieter, der Sohn der mutigen Breidenbachs (unter Motor von Deutschland über Island, Grönland und Kanada in die USA), hat mit seiner MY TOBAGO im Dezember 2009 den Atlantik überquert.

In zwei Wochen sind Dieter, Günter Herz und Gerhard Schoder (beide übrigens eingefleischte Segler) von Teneriffa nach Martinique gefahren: Mit Sturm, grober See und Feueralarm – aber auch durch ruhiges Wasser, sternenklare Nächte und fantastische Sonnenunter- und aufgänge.

Dieter, Günter und Gerhard waren so nett mir zu erlauben, über diese Fahrt zu schreiben: Inklusive vieler Fotos, Logbuch Einträge, persönlicher Texte und interessanten Daten. Diese Fülle an Informationen werde ich in der nächsten Zeit nach und nach hier auf booteblog.net veröffentlichen.

Neben den persönlichen Erlebnissen und Fotos hat die Crew der MY TOBAGO eine Reihe von Zahlen festgehalten. Die sind für jeden interessant, der über größere Fahrten unter Motor nachdenkt: Geschwindigkeiten mit einer oder zwei Maschinen, Brennstoffverbrauch, technische Probleme unterwegs.

Atlantiküberquerung: Start in Teneriffa

Die TOBAGO startet von der Marina San Miguel in Teneriffa und soll einen direkten Kurs über den Atlantik direkt nach Martinique in der Karibik nehmen:

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So geht Radar auf einem Segelboot oder Motorboot – am Beispiel erklärt

Nicht nur bei Nacht und Nebel ist ein Radar eine große Hilfe.
Nicht nur bei Nacht und Nebel ist ein Radar eine große Hilfe.

Viele Sportboote haben ein Radar. Aber welcher Skipper kann es auch sicher bedienen und interpretieren, so dass es im Ernstfall wirklich ein Helfer und kein Display mit wirren Punkten ist?

Im Sommer 2017 habe ich einen kleinen Törn von Damp in die Schlei genutzt, um bei Tageslicht verschiedene Ereignisse in Foto und Radarbild festzuhalten. Daraus entstand mein Artikel in der boote 11/2017 und ergänzend dazu zeige ich hier im booteblog noch mal die konkreten Situationen zur Erklärung, wie das Radar genutzt und interpretiert werden kann.

Radar Beispiele – Anmerkungen

Alle hier gezeigten Beispiele basieren auf einem Raymarine Quantum Solid State Radar und einem Raymarine es98 Plotter. Radaranlagen anderer Hersteller funktionieren vergleichbar, vor allem die Basis-Einstellungen wie Gain (Empfindlichkeit), Seegangs- und Regenfilter gibt es bei jedem Radar. Und: Es muss keine neue Anlage sein. Vorher hatte ich ein Raytheon RL70, das etwa 20 Jahre alt war und mit dem die meisten hier gezeigten Beispiele genau so funktioniert hätten.

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Von den Eltern infiziert: Interview mit dem Atlantiküberquerer Heinz-Dieter Breidenbach

Die MY Tobago in wilder Natur.
Die MY Tobago in wilder Natur.

Heinz-Dieter Breidenbach: Klingelt da nicht etwas bei diesem Namen?

Er ist der Sohn der fast schon legendären Karlheinz und Anneliese Breidenbachs, die in den 80ern unter Motor von Deutschland via Schottland, Island, Grönland und Kanada in die USA gefahren sind. Über den Nordatlantik, durch Eis und Sturm. (Das Buch über diese Reise gibt es noch, hier klicken!).

In vielen Jahren vor dieser in allen Belangen bemerkenswerten Atlantik- und USA-Tour haben Karlheinz und Anneliese regelmäßig ihre Kinder auf viele Seetörns mitgenommen. Unter anderem schon in ihren absoluten Anfängen, auf einem aus heutiger Sicht winzigen Holz-Motorboot, mit dem sie aber bereits das Kattegat bereist haben.

Von diesen Anfängen und dem Weg der Breidenbachs bis zur Atlantikquerung wird noch zu berichten sein – heute aber geht es um den Sohn, der wohl von Anfang an mit dem Seefahrer-Virus infiziert wurde: Heinz-Dieter.

Mit der MY Tobago über den Atlantik

Nachdem Sohn Heiz-Dieter jahrelang auf den Spuren der Eltern den Norden bereist hat, zog es auch ihn über den Atlantik. Über Details dieser Antlantik-Überquerung unter Motor werde ich noch schreiben, vorher habe ich aber schon mal ein Interview für Euch:

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Radar beim Sportboot an Beispielen erklärt: In boote 11/2017

Mein ausführlicher Artikel über die Nutzung einer Radaranlage auf einem Sportboot.
Mein ausführlicher Artikel über die Nutzung einer Radaranlage auf einem Sportboot.

Da bin ich ein wenig Stolz drauf: In der boote 11/2017 gibt es einen langen (7 Seiten) Artikel von mir. Inhalt: Die Nutzung von Radar beim Sportboot ganz praxisnah an bebilderten Beispielen erklärt. 

Wer kann sein Radar auf dem Segelboot oder Motorboot routiniert und kompetent bedienen?

Mittlerweile haben sehr viele Sportboote eine Radaranlage. Warum auch nicht? Gerade die neuen Solid-State Radaranlagen sind bezahlbar, verbrauchen wenig Strom und können sehr einfach an einen bestehenden Plotter angeschlossen werden.

Aber Hand aufs Herz: Wer übt kontinuierlich bei gutem Wetter, die Anlage korrekt einzustellen und das Radarbild zu interpretieren? 

Ich schätze, bei vielen Skippern läuft es eher so: Man freut sich, ein Radar zu haben, setzt sich aber kaum damit auseinander. Und dann ist irgendwann mal der Nebel da, oder der Törn endet später als gedacht und damit in der Dunkelheit bei Shietwetter.

„Alles kein Problem, ich hab ja das Radar“ mag sich der Skipper denken, macht die Anlage an, sieht eine Menge lustiger Flecken und denkt „mmmh… was soll mir dieses Bild sagen…? Ist das da eine Tonne? Oder ein großes Boot? Kommt da ein Fahrzeug auf mich zu? Oder fährt es von mir weg?“

Viele Beispiele im Foto und Radarbild zeigen, wie Echos interpretiert werden können.
Viele Beispiele im Foto und Radarbild zeigen, wie Echos interpretiert werden können.

Um einen Einstieg in den Umgang mit dem Radar auf Segelbooten und Motorbooten zu geben habe ich mir die Mühe gemacht, auf einem kleinen Törn von Damp nach Schleimünde eine Reihe von Beispielen im Foto und Radarbild festzuhalten.

Der Chefredakteur der boote Torsten Moench hat sich Mühe gegeben, möglichst viele dieser Beispiele im Heft unterzubringen. Dazu gibt es noch einigen erklärenden Text.

Also, wer die boote 11/2017 noch nicht hat: Gibt es jetzt am Zeitschriftenstand!

Die Zeitschrift boote 11/2017 mit meinem Artikel!
Die Zeitschrift boote 11/2017 mit meinem Artikel!

Boot überwintern im Wasser: So kann es funktionieren.

Überwinterung im Wasser
Auch im Winter mal unterwegs sein – kein Problem bei einer Überwinterung im Wasser.

Eine Yacht muss nicht unbedingt an Land überwintern. Immer mehr Eigner lassen ihr Boot über Winter im Wasser, und wir lassen unser Stahlboot seit 2012 auch im Wasser überwintern.
Dazu habe ich eine Reihe von Notizen zum Thema „Überwintern im Wasser“ gemacht, die ich hier veröffentlichen möchte und hoffe, dass sie anderen Bootsbesitzern helfen.

Nach fünf Jahren Überwinterung im Wasser ist mein Verfahren an einem geschützten Liegeplatz (!) mittlerweile einfach wie folgt:

  • Die JULIUS wird seitlich an einem Schwimmsteg gelegt und mit Vor- und Achterleine sowie Vor- und Achterspring festgemacht.
  • Der äußere Kühlkreislauf der Maschine wird entleert, Seeventile im Maschinenraum geschlossen.
  • Ungiftiger Frostschutz kommt in die Toilette und Fäkalientank.
  • Wenn ich nicht an Bord bin: Wasserleitungen entleeren (bei ausgeschalteter Pumpe laufen lassen bis nichts mehr kommt).
  • Ein Elektro-Radiator in den Maschinenraum (auf kleinster Leistung, Themostat auf eben über 0°).

Meine Webasto Heizung kann ich aus der Ferne via SMS an- und ausstellen. Bevor ich an Bord gehe, lasse ich die Heizung also schon mal ein paar Stunden laufen.

Diese Einwinterungsprozedur ist sehr einfach und erlaubt es mir, auch im Winter mal zu fahren.

Einige Tipps sind aus dem Artikel „Winterwonnen“ aus der Zeitschrift „Palstek“, Ausgabe 1-10, entnommen. Wie immer erhebt diese Tippsammlung weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch gibt es eine Gewähr auf Korrektheit. Ergänzungen und Korrekturen bitte als Kommentar hinterlassen.

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Lichtmaschine zerstört durch Betrieb ohne Batterie? Mit Kommentar vom Experten!

Eine handelsübliche 12V Lichtmaschine. Hält sie einen Betrieb ohne Batterie aus?
Eine handelsübliche 12V Lichtmaschine in meinem alten Boot. Hält sie einen Betrieb ohne Batterie aus?

Ende 2011 hatte ich diesen Artikel über den versehentlichen Betrieb einer Lichtmaschine ohne Anschluß an die Batterie geschrieben. Damals hatte ich mich gefragt, ob die Lichtmaschine in diesem Fall sofort zerstört wird, warum sie ohne Batterie eine Ladespannung von 48V liefert und ob ich sie so wieder an die Batterie anschließen darf?

Fachautor Michael Herrmann hat mir dazu einige Anmerkungen geschickt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Anmerkungen von Michael Herrmann (Fachautor von yachtinside.de)

Der Grund für die „Zerstörung“ von Lichtmaschinen bei nicht angeschlossener Batterie liegt darin, dass die Spannung an den Statorwicklungen alleine durch die Restmagnetisierung (die in Eisenkernen bleibt, auch wenn kein Strom durch in diesem Fall die Rotor- (=Erreger-) Wicklung fließt) drastisch steigen kann.

Man kann sich gedanklich das Ohmsche Gesetz als U=IxR nehmen und sich dann – nur in Gedanken – mathematisch vorstellen, was geschieht, wenn der Widerstand R unendlich groß wird – als keine Batterie angeschlossen ist.

Selbst, wenn der Strom I minimal ist, wird U unverhältnismäßig groß. 48 V sind da ganz ok – der Regler kann das nicht ausgleichen, da der Regelstrom in dieser Situation praktisch bereits bei annähern 0 A liegt und nicht weiter reduziert werden kann. Die Zerstörung geschieht nun jedoch nicht in den Spulen, sondern der Reglerelektronik.

Besonders bei älteren Lichtmaschinen („außengekühlt“, der Lüfter sitzt auf der Riemenscheibe) sind die Halbleiter (Hilfsdioden, Dioden, Transistoren im Regler) nicht überspannungsfest, der Regler wird zu einem großen Kurzschluss, nichts wird mehr geregelt und die Lichmaschine liefert keinen Strom mehr.

Neuere Lichtmaschinen – so fast alle „innengekühlten“ ohne separates Lüfterrad – sind mit Halbleitern bestückt, die diese Spannungen aushalten und zudem mit Schutzschaltungen versehen sind.

Kann eine 12V Batterie 48V Spannung vertragen?

Die Anmerkung, dass eine Batterie kurzfristig eine Spannung von 48 Volt nicht mit Explosion quittiert, halte ich für ein wenig gewagt. Erstens: Wenn eine Batterie an die Lichtmaschine angeschlossen ist, entstehen erst gar keine 48 Volt. Wird eine laufende Lichtmaschine, die ohne Batterie betrieben wurde, an die Batterie angeschlossen, bricht eine eventuell vorhandene Überspannung innerhab von Millisekunden zusammen – auch hier kann kein Schaden entstehen.

Wenn jedoch eine stabile Ladespannung von 48 V (z.B. zur Ladung von Antriebsbatterien) mit einem ausreichendem Ladestrom an eine  12 Volt-Batterie angeschlossen wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese explodiert.

Hier geht es zum Originalartikel von 2011.


Ein Denkmal für die Seenotretter: Mayday++Mayday++Mayday

Mayday - Seenotretter über ihre dramatischten Einsätze, Ankerherz Verlag
Mayday – Seenotretter über ihre dramatischten Einsätze, Ankerherz Verlag

„Ich musste es endlich tun“, sagt Barnes. „Ich fühlte mich schuldig“.

[…]

Barnes ist aufgewühlt, aufgeregt, als er über die Gangway geht. Er fragt vorsichtig nach dem Vormann.
„Ich habe euch als meine Feinde gesehen. Ich möchte mich entschuldigen“, bringt er hervor. „Erst heute kann ich würdigen, was ihr getan habt, und möchte mich stellvertretend bei Ihnen und Ihrer Besatzung dafür bedanken.“ (Aus „Mayday“, Ankerherz Verlag)

Jungejunge, was für eine Intensive Geschichte: „MIster Barnes hört auf sein Gewissen“. Aus dem Buch „Mayday – Seenotretter über ihre dramatischen Einsätze“ (Ankerherz Verlag, Link zu Amazon).

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