Das letzte Buch von Annemarie: Tagebuch einer Fahrt im Eis

Jeder wird älter, auch die rüstige Annemarie. Sie hat aber noch ein letztes Fotobuch fertig gestellt: „MANTA“ Winter 1981/82. Damals haben die Breidenbachs einen Winterurlaub auf der Ostsee verbracht und hatten viel mehr Eis und Schnee, als eigentlich geplant war.

In diesem Winter sind tatsächlich Häfen und ganze Gebiete zugefroren – und die MANTA mittendrin.

Was Annemarie, Karl-Heinz und ihre Freunde damals noch nicht wußten: Diese Fahrt war die Vorbereitung zu der legendären „Kurs New York“ Tour, die über Grönland und Kanada in die USA führte.

Dieses Fotobuch könnt ihr hier kostenlos einsehen und bei Bedarf bei CEWE bestellen.
(klickt rechts unten auf den roten Button mit dem Einkaufswagen!)

Leider wird dieser Link nur einige Wochen funktionieren (Stand 24. Mai 2018). Also wer das Buch haben will, sollte nicht zu lange warten.

Annemarie möchte für ihre Arbeit nichts haben, Kosten fallen nur die Bestellung bei CEWE an – wir haben darauf keinerlei Einfluß.

Danke, Annemarie, für deine Arbeit!


Von Hamburg über Helgoland zur Ostsee. Oder auch nicht.

Die Marina von Cuxhaven im Abendrot.
Die Marina von Cuxhaven im Abendrot.

Diese Geschichte spielt vom 8. bis 12. Mai.

Jungejunge, was für ein Glück wir haben!

Am Sonntag ging es von Wedel nach Cuxhaven, bei allerbestem Wetter: Sonne, schön warm, kaum Wind. Für die Seglerkollegen war der wenige Wind ärgerlich, für uns aber wunderbar.

Wir haben eine Woche Urlaub und wollen sehr entspannt die JULIUS in die Ostsee überführen, in unseren Sommerhafen nach Damp. Und weil wir also Zeit haben und ich ohnehin noch Brennstoff bunkern muss, möchten wir das erste Mal gemeinsam Helgoland besuchen.

Meine bisherigen Helgoland Erlebnisse beschränkten sich auf Fahrten bei Starkwind, Kälte und Schneeregen. Alleine oder mit einer Männercrew. Schnell hin, bunkern, nächsten Tag gleich zurück – von der Insel selbst habe ich bisher nichts gesehen.

Aber mit der Familie nach Helgoland? Die Nordsee kann bekanntermaßen unfreundlich sein – mehr als einmal habe ich bei mir gedacht „Wenn da ordentlich Wind ist, gibt’s gleich Mecker beim ersten Törn des Jahres…“.

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Überraschungspaket: VisuShip – Bootsüberwachung und Steuerung lokal und übers Netz

VisuShip Basic Paket: Sensoren, Controller, Zentraleinheit, LTE-USB-Stick... und eine ausführliche Anleitung.
VisuShip Basic Paket: Sensoren, Controller, Zentraleinheit, LTE-USB-Stick… und eine ausführliche Anleitung.

Ende letzten Jahres hatten mich meine Leser Gunnar und Marleen angeschrieben: Sie haben ein System zur Überwachung („Monitoring“ nennt man sowas eigentlich) aller möglichen Daten auf einem Boot entwickelt: Temperaturen, Spannungen, Tanks, NMEA-Daten und so weiter.  Und ob ich nicht mal Lust hätte, das zu testen?

„Klingt schon interessant, ich habe aber wenig Zeit, ich kann Euch nichts versprechen.“

War meine Antwort. Danach sind ein paar Monate vergangen, und nun kam auf einmal ein Paket mit dem System – was für eine Überraschung!

Wofür brauche ich eine Bootsüberwachung?

Zitate aus der Produktbeschreibung:

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Ungewollt: Festgefahren, Wasser weg, trocken gefallen. Zum ersten Mal.

Der Lohn, wenn man einfache Regeln nicht befolgt.
Der Lohn, wenn man einfache Regeln nicht befolgt.

„Versuch macht klug!“

dachte ich noch mutig, als ich gestern nach Neßsand bzw. Hanskalbsand zum ankern fahren wollte. Vom Mühlenberger Loch aus führt da ein Fahrwasser hinter die Insel, was die lange Fahrt um das nordwestliche Ende von Hanskalbsand erspart.

Das Wasser lief ab, Niedrigwasser war noch bummelig 3 1/2 Stunden entfernt. Natürlich weiß ich:

„Kritische Stellen niemals bei ablaufendem Wasser versuchen, sonst hängt man fest bis das Wasser wiederkommt!“

Eine gute, eine schlaue Regel!

Die ich aber nicht befolgt habe. Das Ergebnis: Festgefahren.

Boot liegt auf, das Wasser läuft weiter ab. Und nun?

Jeder Versuch, wieder freizukommen, schlug fehl. Hier und da bewegte sich die JULIUS noch ein paar Meter, aber mehr auch nicht. Und nun?

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Buchtipp: Der große Boots-Check – Beurteilung von gebrauchten Booten

Detlef hat ich mich in einem Kommentar auf dieses Buch hingewiesen: „Der große Boots-Check“, aus dem Delius-Klasing Verlag, geschrieben von Dan Pike.

Hier geht es um die Beurteilung von gebrauchten Booten.

Sprich: Wie erstelle ich selbst ein Gutachten für das Boot? Wo muss ich hingucken? Wie mache ich das? Welche Merkmale sind ein Indiz für Probleme?

Ich habe mir die Leseprobe angeguckt und fand sie gut. Der Text scheint verständlich, aber tiefgehend genug. Und viele Fotos erleichtern es, ähnliche Probleme bei dem zu untersuchenden Boot zu erkennen.

Ganz bestimmt ist dieses Buch kein Ersatz für einen professionellen Gutachter. Wer bisher ahnungslos ist, was Bootstechnik angeht, wird auch durch dieses Buch nicht sofort zum Experten.

Aber: Die Anleitungen aus diesem Buch sollten helfen, bei der Suche nach einem gebrauchten Boot schon mal diejenigen auszusortieren, die hoffnungslos sind. Und je nach Wert des Bootes kann dann bei dem Kandidaten, der üblich geblieben ist, ein professioneller Gutachter hinzugezogen werden.

Also: Diese 19,99 Euro (Stand April 2018) sind meines Erachtens nach gut investiertes Geld. Details und Leseprobe hier bei Delius Klasing.

Danke an Detlef für den Tipp!