150 Meilen in 24 Stunden: An unserem kleinen Abenteuer-Törn am Wochenende.

Ein weiteres Stück der Route. Insgesamt werden es über 150 Meilen in 24 Stunden werden.
Ein weiteres Stück der Route. Insgesamt werden es über 150 Meilen in 24 Stunden werden.

„So, nun erzähl, was schwebt dir vor?“

fragt Heiko mich. Er hatte vor einigen Tagen auf meine Frage, ob er Lust auf eine kleinen Abenteuer-Törn über ein Wochenende hätte, sofort und blind zugestimmt.

Heiko hat kein eigenes Boot, ist aber erfahrender Mitsegler und hat in vielen Jahren so einige interessante Fahrten gemacht. Einige davon mit mir.

„Es ist so: Mir ist aus seemännischer Sicht langweilig. Ich bin interessiert, eine neue Erfahrung zu machen…“

„Ja, das sagtest du bereits.“

entgegnet Heiko.

„…und außerdem habe ich schöne neue Navigationselektronik und ein klasse Radar, das muss intensiv erprobt werden.“

fahre ich unbeirrt fort. Wenn ich erstmal etwas erläutern möchte, bin ich nur schwer zu stoppen.

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Ein Abenteuer. An einem Wochenende.

Der Anfang unserer "Abenteuer für ein Wochenende"-Route - wo wird es wohl hingehen?
Der Anfang unserer „Abenteuer für ein Wochenende“-Route – wo wird es wohl hingehen?

Anfang April schrieb ich meinem Freund Heiko, mit dem ich schon interessante Törns gemacht habe (zum Beispiel im Januar ankern hinter Schweinesand):

Da wir dieses Jahr urlaubsmäßig eine Tour geplant haben, die zwar verspricht schön zu werden, navigatorisch aber keinerlei Herausforderung bietet […] , fehlt mir jetzt schon die kleine Portion Abenteuer dieses Jahr.
Mir schwebt da eine interessante Idee im Kopf herum, die an einem Wochenende umzusetzen wäre, am besten mit Dir 🙂

Frage ist, ob Du an einem Wochenende z.B. im Juni Zeit hättest?

Und Minuten später kam die Antwort von Heiko:

Hey, das klingt gut! Ja, hätte ich.
Du machst es ja mal wieder spannend!!

Damit war es abgemacht. Auf Heiko ist Verlaß!

Es ist soweit: Der Törn „Abenteuer an einem Wochenende“ startet am Freitag, 16. Juni 2017

Am kommenden Wochenende werden wir aufbrechen: Zu einem ungewöhnlichen Törn. Einem Törn, bei dem nicht wenige sich fragen werden „warum macht man sowas…?“. Alte, segelnde Salzbuckel werden von oben herab blicken und denken „laaangweilig, das kann doch jeder“.

Obwohl genau das nicht stimmt: Die große Mehrheit der Sportbootskipper hätte auf so eine Aktion überhaupt keine Lust. Und gerade für Segler ist der geplante Törn so nur sehr schwer oder gar nicht machbar.

Egal was andere denken – Heiko und ich finden die Herausforderung interessant. Ich werde versuchen, von unterwegs zu berichten. Und das eine oder andere gute Videoschnipsel wird sicher auch anfallen.

Um was es nun genau geht?

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M/V Dirona im Sturm auf dem Nordatlantik – Kampf mit Wassereinbruch

Die M/V Dirona ist gut in Irland angekommen (ich hatte über den Törn hier geschrieben, den Bericht von James selbst findet ihr hier), hatten unterwegs aber drei Stürme zu überstehen.

Bei dem ersten Sturm zeigte sich eine Schwäche im Design des Bootes, was zu einem durchaus bedrohlichen Wassereinbruch im Maschinenraum geführt hat. Die Hamiltons sind Freaks: Exzellent vorbereitet und ausgerüstet. So hatten sie auch genug Pumpenkapazität, um der Lage Herr zu werden und die Ursache zu finden und abzustellen.

Trotzdem war es die unangenehmste und gefährlichste Situation, die James und Jennifer bisher bei diversen Ozeanquerungen hatten. Ihr Bericht ist spannend und detailliert: Alarms at 1:15 am.

Im oben eingebettetem Video versuchen sie zu zeigen, wie die See während der Stürme war. Wie immer bei Seegang-Videos gilt: Der Eindruck täuscht! Wellen sind auf Videos immer schwer zu beurteilen und sehen harmlos aus. Faustregel: Nimm den Eindruck der Wellen vom Video mal zwei. 

Gegen Ende des Videos sind ein paar Aufnahmen aus einem Seitenfenster zu sehen, dort ist die Wellenhöhe besser einzuschätzen.

Nun verbringen die Beiden erstmal einige Zeit in Europa. Ich bin gespannt, wohin sie die Reise führen wird.

Kleiner Test Sony DSC-HX90V: Am Strand in Damp, morgens um halb sieben.

Sony DSC-HX90V: Die Blume ist scharf, der Hintergrund leicht unscharf. So etwas ist auch ideal für Portraits.
Sony DSC-HX90V: Die Blume ist scharf, der Hintergrund leicht unscharf. So etwas ist auch ideal für Portraits.

Der Bordhund hat mich wieder um kurz nach sechs aus der Koje geschmissen. Das war einerseits bedauerlich, aber andererseits zu erwarten und eine gute Gelegenheit, um meine neue Kamera (Sony HX90V, Link zu Amazon) weiter kennenzulernen.

Tatsächlich bin ich positiv überrascht, 

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Dankeschön #5 und #6 – eines davon ging über den Äquator. Zweimal.

Till vom M/V Feuerlok schickt mir eine Postkarte aus Bremerhaven:

Und er hat sogar einen eigenen Stempel:

Till, da bin ich ja schon etwas neidisch drauf 🙂 Danke, lieber Till, ich habe mich sehr gefreut!

Für sein Schiff, die Feuerlok, betreibt Till übrigens eine Facebook Seite, hier klicken!

Dann klingelte gestern der DPD Mann und brachte ein längliches Paket, völlig unerwartet. Darin war das hier:

Und im Briefkasten habe ich dann die Karte gefunden, vom Eigner der MY VAGANT. Wow, danke!!! Dieser Aquavit ging zweimal über den Äquator, wie es sich gehört!

Ich bin begeistert, dass ich tatsächlich Postkarten und mehr als Dankeschöns bekomme (Details siehe Kasten rechts „Möchtest Du Danke sagen?“). Das motiviert und zeigt, dass es viele nette Menschen gibt, die das Internet nicht nur als kostenlos-Kultur begreifen.

Ein weiterer Grund nach Marstal zu fahren, vor allem mit Hund

Die JULIUS zwischen vielen Seglern am Gästesteg in Marstal.
Die JULIUS zwischen vielen Seglern am Gästesteg in Marstal.

Im letzten Maiwochenende waren wir kurz in Marstal. Bei allerbestem Sommerwetter!

Marstal ist immer schön: Ein lebendiger Hafen, gut besucht mit vielen netten Menschen. Wenn es abends warm ist, sind am Ufer ein Grilltisch neben dem anderen mit entspannten, zufriedenen, lachenden Bootsleuten. Daneben spielen Kinder auf dem tollen Spielplatz – es ist ein Happening der besten Sorte.

Etwas neues in Marstal für Hundebesitzer

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Radar für Sportboote (Segelboote + Motorboote) – Hilfe zur Auswahl

Eine Fahrt in die Nacht - nicht nur hier ist ein Radar eine große Hilfe.
Eine Fahrt in die Nacht – nicht nur hier ist ein Radar eine große Hilfe.

(Dieser Artikel über Radar ist Teil der Serie „„MFD, Plotter, Instrumente, Netzwerke auf dem Boot – eine Entscheidungshilfe“.)

Durch die Auswahl oder den Besitz eines MFDs eines Herstellers ist die Auswahl einer Radar-Antenne schon stark eingeschränkt. Denn – wie ich hier im Detail beschrieben habe – müssen MFD und Radar-Antenne zwangsläufig vom gleichen Hersteller stammen.

Wer noch kein MFD hat oder ein komplettes Refit seiner Elektronik plant, der kann sich noch frei entscheiden. Oder?

Was soll das Radar für Segelboot oder Motorboot können?

Radar ist nicht gleich Radar. Gerade bei den „kleinen“ Anlagen für Sportboote gibt es erhebliche Unterschiede in den Fähigkeiten und Eigenschaften. Und wie so oft hilft die Überlegung, was für den persönlichen Einsatz wichtig ist. Hier einige Punkte zur Orientierung:

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