Eine Route von Marstal nach Ærøskøbing in Coastal Explorer
Ein Vorteil der elektronischen Boot Navigation ist ja, dass man so schön Routen planen kann: Ein paar Klicks um Wegpunkte zu erstellen und schon kann es losgehen, wie bei dem Sprung von Marstal nach Ærøskøbing oben.
Aber: Ist die Route auch sicher? Sind irgendwo Untiefen, Tonnen oder sonstige Hindernisse, denen ich zu nahe komme?
Der Beitrag „Mit dem Motorboot über den Atlantik“ bietet gute Information, lässt aber doch Fragen offen.
Wie natürlich richtig dargestellt, kommt für große Distanzen nur Verdrängungsfahrt in Frage.Dazu die Frage: Wie e f f i z i e n t ist ein ausschließlich für Verdrängungsfahrt optimierter Rumpf im Vergleich zu einem auf Gleitfahrt optimierten Rumpf, der i n V e r d r ä n g u n g s f a h r t gefahren wird.
Sind Verdränger-Rümpfe grundsätzlich seetüchtiger als Gleiter?
Zum Thema Rollen und Rolldämpfungssysteme: Wieso vermeidet der Artikel konsequent (aber eher peinlich) die Existenz von Katamaranen? Nach meinen ersten Segelturns auf Einrumpfern (öfter in der Funktion als Koch, weil nie Seekrank) kam ich schließlich auf einen Kat. Was für ein Genuss: Eine Art „wiegen“ statt rollen, wunderbar besonders wenn man schläft. Dazu die unvergleichlich bessere Manöverierfähigkeit unter Motor!
Sind darüber hinaus nicht optimal geformte Mehrrumpf-Boote grundsätzlich effizienter zu fahren als Monohulls?
[…]
Oft höre ich, Monohull-Yachten seien doch „eleganter“ als diese Kats. Erstens ist mir das egal, wenn ich schlafen will. Zweitens ist jeder Kat eleganter als ein Mono mit Auslegergestellen und daran hängenden Flopperstoppern.
Die Beantwortung solcher Fragen würden meiner Meinung nach den zitierten guten Artikel durchaus noch aufwerten.
Beste Grüße
(Name anonymisiert)
Wien
Alles gute Fragen, hier meine Antwort an Herrmann:
Vor ein paar Tagen fuhr ich im Auto geschäftlich nach Hannover, morgens um acht. Das iPhone spielte „Ich geh segeln“. Und schon bei den ersten Klängen wanderten meine Gedanken auf die See: Es war blauer Himmel, ein leichter Wind, das Schiff fährt unter Autopilot vor sich hin, ich liege an Deck und schaue in die Ferne.
Ich hatte schon den Film „Zeitmillionär“ von Claus Aktoprak sehr gelobt (Bericht hier), unter anderem auch für den – wie ich finde – sehr gelungenen Mix aus Segelfilm und Musik.
Die aus den Zeitmillionen entstandenen Songs hat Claus nach seiner Rückkehr mit vielen weiteren professionellen Musikern im Studio aufgenommen mit dem Ziel, daraus ein eigenes Album zu machen. Und eben daraus ist der Song „Ich geh segeln“.
Claus Aktoprak und Friends auf der Zeitmillionär Releaseparty
Ein schönes Café an der Alster an einem lauen Sommerabend, die Sonne geht langsam leuchtend unter – und dazu Claus Aktoprak & Friends live auf der Bühne mit den Songs von seinem Album Zeitmillionär. Wow, da hinzugehen hat sich wirklich gelohnt!
Vor zwei Wochen ist ja Ole bei uns eingezogen. Ole ist ein Kooikerhondje, und nun war er das erste Mal mit uns in Damp, beim Schiff. Und da gab es eine volle Ladung neuer Eindrücke: Auf dem Schiff schlafen, viele Menschen, Strand, die Ostsee, mit dem Schlauchboot fahren und vieles mehr!