Dyson Handstaubsauger: Ein Akku-Sauger, der tatsächlich funktioniert

Nach langem, sehr langem ringen mit mir selbst haben wir nun den hier an Bord:

Der Dyson Handstaubsauger DC34
Der Dyson Handstaubsauger DC34

Sieht etwas futuristisch aus, und es ist keine Kaffeemaschine. Vielmehr ist es ein Dyson Handstaubsauger und der erste Akku-Handstaubsauger, der meiner bescheidenen Meinung nach tatsächlich funktioniert.

Denn: Akku betriebene Staubsauger sind in der Regel vor allem eines – schwach. Es gibt diverse solche Sauger für wenig Geld, doch jeden in so ein Gerät investierte Euro könnte man auch genau so gut direkt in den Müll werfen. Eigentlich hatte ich mich schon längst von der Idee verabschiedet, einen brauchbaren Handstaubsauger auf dem Boot zu haben.

Der Dyson Handstaubsauger macht, was er soll. Und das ohne Kabel.

Dieser Dyson Handstaubsauger DC34 aber ist wirklich gut, und zwar weil er einfach das macht, was er soll: saugen. Und zwar so richtig, wie der Staubsauger zu Hause. Nur mit Akku und ohne Kabel. Die Verarbeitung ist auch noch super und der Verzicht auf sinnlose Beutel sind noch ein weiteres Plus.

Natürlich muss es dabei einen Kompromiss geben: der Akku hält bummelig 15 Minuten. Das klingt sehr kurz, in der Praxis reicht das aber für unser Boot. Denn man saugt nicht durchgehend, sondern nur, wenn man den Knopf im Pistolengriff drückt. Wenn man sich also von einer Ecke in die andere bewegt, ist der Sauger aus.

Die Details dieses Dyson Handstaubsauger könnt ihr in diesem Video angucken:

Und warum habe ich so lange mit mir gerungen, bis ich den Dyson Handstaubsauger DC34 angeschafft habe? Weil er teuer ist. Dyson DC34 Car Boat

Aber selten war ich so froh, Geld ausgegeben zu haben.

Noch ein wenig Arbeit

Ich war heute bei Toplicht einkaufen:

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Zwei Sachen haben sich nämlich bei den ersten Touren dieses Jahr herausgestellt:

  • Die Seewasserpumpe Backbord habe ich nicht dicht bekommen, die leckt immer noch.
  • Die Tanks sind verschmutzt und meine Diesel-Vorfilter setzen sich relativ schnell zu.

Beides sind Punkte, die vor dem großen Törn nach Schweden angegangen werden müssen. Die leckende Pumpe ist nicht wirklich schlimm, aber irgendwann soll die Bilge ja mal trocken sein, und es besteht ein vorsichtiger Anlass zur Hoffnung, dass diese Pumpe tatsächlich das letzte leckende Element ist.

Und da ich nun schon x-mal erfolglos versucht habe, die alte Pumpe dicht zu bekommen, mache ich es jetzt ordentlich und baue eine neue Pumpe ein. Diese hier:

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Das ist eine Jabsco BG080, die eine uralte Vetus CWP107 ersetzen wird. So sieht die alte Pumpe aus:

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Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass ich die alte Pumpe mit relativ wenig Aufwand gegen die neue Jabsco tauschen kann.

Und dann sind da noch die Vorfilter. Dass die sich zusetzen ist ja erstmal nicht schlimm, dafür sind sie ja da. Doof ist aber, dass vor allem der Vorfilter der Backbord-Maschine extrem schlecht zu erreichen ist. Und habe ich Lust, beispielsweise bei der Passage von Kopenhagen nach Göteborg Nachts um 4 im Dunkeln bei einer heißen Maschine und bei Seegang nur nach Gefühl den Filter abzubauen, sauberzumachen und wieder einzubauen?

Nein, ganz sicher nicht.

Natürlich könnte ich auch die Tanks reinigen. Auf den Stress habe ich aber jetzt ganz bestimmt keine Lust, zumal ich da bummelig 700 Liter Diesel drin habe, wo sollen die hin…?

Deswegen habe ich zwei von diesen neuen Filtern hier:

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Die sind nicht großartig anders als die Vorfilter, die direkt an den Maschinen hängen. Wo ist also der Sinn?

Sehr einfach: diese Vorfilter werde ich in die Kraftstoff-Leitung hängen, bevor der Diesel zu den Maschinen kommt. Und zwar an einer Stelle, wo ich einfach und gefahrlos rankomme und sie mit einem Blick kontrollieren kann. Damit spare ich mir den Stress, die Vorfilter an den Maschinen zu warten. Der Einbau wird relativ einfach: Kupferleitung durchtrennen, mittels Schlauch an den neuen Vorfilter anschließen, fertig.