Am Dienstag dem 15. gehts los. Neuer Zwischenstopp: Nakskov Fjord

Es zeichnet sich ab, dass ich schon am Dienstag nicht nur zum Boot sondern auch schon ablegen kann. Daher plane ich nun, einen Zwischenstopp im Nakskov Fjord einzulegen:

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Das liegt exakt auf halben Weg zwischen Damp und Taerø und bietet der Karte nach zu urteilen diverse schöne Ankerplätze. Vielleicht fahre ich auch in die Bucht bei Albuen, mit 1,2m Tiefgang sollte das kein Problem sein, ich muss mir das aber vor Ort angucken.

Also: Dienstag Nakskov Fjord, Mittwoch Taerø oder noch ein Stück weiter, Donnerstag Flakfort, Freitag morgen Kopenhagen. So der aktuelle Plan.

Einhand in zwei Tagen nach Kopenhagen

Ich betrete Neuland – das wird mein erster längerer Einhand-Törn: für die Tour nach Schweden steigt die Familie ja erst in Kopenhagen zu. Daher bringe ich das Boot alleine (im Seglerjargon: „Einhand“) dort hin. Das sind immerhin über 135 Meilen, also nicht direkt um die Ecke. Und wirklich viel Zeit werde ich dafür nicht haben.

Der Plan für den ersten Schlag sieht daher so aus:

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Also früh aufstehen in Damp, dann direkt nach Vordingborg bzw. genauer zur Insel Taerø kurz hinter Vordingborg:

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Erste Planänderung: Idylle statt Großstadt

Wir wollten von Kopenhagen direkt nach Göteborg laufen. Aber warum eigentlich? Kopenhagen ist ja schon eine große Großstadt, da muss man ja nicht gleich Göteborg als nächstes Ziel anlaufen.

Alternative: entweder am Felsen der Schäre Fjordholmen anlegen:


Größere Kartenansicht

hier noch ein Foto von Fjordholmen bei Panoramio. Das wäre ja gleich ein Highlight, einfach mal an einem Felsen festzumachen!

Alternativ gibt es bei Donsö einen Hafen oder eine Ankerbucht:


Größere Kartenansicht
(Schubs die Karte ein wenig nach unten, dann siehst Du die Ankerbucht)

Ein wenig kürzer ist es dann auch, gegenüber dem Ziel Göteborg sparen wir zwischen einer und anderthalb Stunden ein. Und am nächsten Tag würde es dann nach Marstrand gehen:


Größere Kartenansicht

Ankertest: hält die Leine, die ich an die Kette gespleisst habe?

In den schwedischen Schären wir es vermutlich auch mal erforderlich werden, in einer Tiefe von 6, 8 oder auch mal 10 Metern zu ankern. Meine Ankerkette hatte bisher eine Länge von mageren 28 Metern, bei Wind reicht das kaum für 5 Meter Wassertiefe.

Aus Gewichtsgründen wollte ich nun aber auch keine 60 Meter Kette (oder noch länger) im Bug verstauen. Außerdem ist eine Kombination aus viel Kette und viel Leine bei großen Tiefen sowieso schlauer, weil das ganze System dann noch mehr Reck hat, also dehnbarer ist und Stöße besser abfedert.

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