Boot überwintern im Wasser: So kann es funktionieren.

Überwinterung im Wasser
Auch im Winter mal unterwegs sein – kein Problem bei einer Überwinterung im Wasser.

Eine Yacht muss nicht unbedingt an Land überwintern. Immer mehr Eigner lassen ihr Boot über Winter im Wasser, und wir lassen unser Stahlboot seit 2012 auch im Wasser überwintern.
Dazu habe ich eine Reihe von Notizen zum Thema „Überwintern im Wasser“ gemacht, die ich hier veröffentlichen möchte und hoffe, dass sie anderen Bootsbesitzern helfen.

Nach fünf Jahren Überwinterung im Wasser ist mein Verfahren an einem geschützten Liegeplatz (!) mittlerweile einfach wie folgt:

  • Die JULIUS wird seitlich an einem Schwimmsteg gelegt und mit Vor- und Achterleine sowie Vor- und Achterspring festgemacht.
  • Der äußere Kühlkreislauf der Maschine wird entleert, Seeventile im Maschinenraum geschlossen.
  • Ungiftiger Frostschutz kommt in die Toilette und Fäkalientank.
  • Wenn ich nicht an Bord bin: Wasserleitungen entleeren (bei ausgeschalteter Pumpe laufen lassen bis nichts mehr kommt).
  • Ein Elektro-Radiator in den Maschinenraum (auf kleinster Leistung, Themostat auf eben über 0°).

Meine Webasto Heizung kann ich aus der Ferne via SMS an- und ausstellen. Bevor ich an Bord gehe, lasse ich die Heizung also schon mal ein paar Stunden laufen.

Diese Einwinterungsprozedur ist sehr einfach und erlaubt es mir, auch im Winter mal zu fahren.

Einige Tipps sind aus dem Artikel „Winterwonnen“ aus der Zeitschrift „Palstek“, Ausgabe 1-10, entnommen. Wie immer erhebt diese Tippsammlung weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch gibt es eine Gewähr auf Korrektheit. Ergänzungen und Korrekturen bitte als Kommentar hinterlassen.

Vorteile von überwintern im Wasser

  • Kein Ein- und Auskranen.
  • Daher muss man sich auch nicht an die festen Krantermine halten.
  • Die Saison verlängert sich, man ist flexibler.
  • Kein Bock mehr nötig.
  • Die Gefahren und Kosten des Kranens entfallen.
  • Es ist viel bequemer, Ausrüstung und Lebensmittel vom- oder auf das Boot zu transportieren wenn es am Steg im Wasser liegt.
  • Antifouling oder sonstige Arbeiten am Unterwasserschiff müssen nicht in der kalten, nassen Jahreszeit gemacht werden.

Nachteile

  • Liegeplatz muss gut gegen Sturm gesichert sein.
  • Unterwasserschiff kann nicht vor Saisonanfang kontrolliert werden.
  • Es können kosmetische Schäden durch Eisgang entstehen.
  • Für Arbeiten am Unterwasserschiff muss eine kurzzeitige Slipmöglichkeit, z.B. bei einer kleinen Werft, vorhanden sein.

Planung und Vorbereitungen zur Überwinterung im Wasser

Wie ist der Zustand des Unterwasserschiffs?
Muss Antifouling neu aufgetragen werden? Ein normaler Auftrag ist in der Regel so berechnet, dass er eine Saison lang hält. Bei der Überwinterung im Wasser muss hier also vorher entsprechend mehr Material aufgetragen werden. Das kann z.B. auch im Sommer geschehen, wenn eine geeignete Slipanlage verfügbar ist.

Unser Antifouling hält über zwei Jahre (Ostsee und Nordsee), so dass das Boot nur alle zwei Jahre geslippt werden muss.

Zu prüfen ist, ob sich der Versicherungsschutz auch die Überwinterung im Wasser mit einschließt.

Gefahr durch Eis beim überwintern im Wasser?

Es gibt Strategien, um den Bereich rund um das Boot eisfrei zu halten: Ich verwende eine Tauchpumpe, die unter dem Boot ist, „warmes“ Wasser nach oben pumpt und damit dem Eis entgegenwirkt. Hier klicken für weitere Informationen.

Boot überwintern im Wasser mit Eis im Hafen - aber dank Tauchpumpe fast eisfrei.
Boot überwintern im Wasser mit Eis im Hafen – aber dank Tauchpumpe fast eisfrei.

Frost

Grundsätzlich entsteht im Schiff, das im Wasser liegt, später Frost als an Land da das umgebende Wasser sehr viel länger braucht, um genügend kalt zu werden. Bei uns war im Maschinenraum, der tief im Rumpf liegt und zu den Seiten und nach oben sehr gut isoliert ist, nur sehr selten unter Null Grad – auch ohne Heizung.

Wenn ständiger Landstrom verfügbar ist, können Elektro-Radioatoren wie z.B. diese hier von DeLonghi (Link zu Amazon) eingesetzt werden um zu verhindern, dass die Temperatur im Schiff unter den Gefrierpunkt fällt.

Sturm

Es ist davon auszugehen, dass der Winter erhebliche Stürme mit sich bringt.
Der Liegeplatz und die Festmacher zum überwintern im Wasser müssen also entsprechend ausgelegt sein.

Liegeplatz

Die Box für das Überwintern im Wasser sollte deutlich länger und breiter als das Schiff sein, damit man möglichst lange Festmacher verwenden kann (langes Tauwerk hat mehr Reck und bricht daher viel später).
Auf ausreichend Wassertiefe in der Box achten und erhebliche Wasserstandsunterschiede bei Stürmen einkalkulieren.

Festmacher an Bug und Heck doppelt, an Heck möglichst überkreuz. Zusätzlich Vor- und Achtersprings ausbringen. Alle Festmacher müssen so ausgelegt sein, dass sie erhebliche Wasserstandsunterschiede bei Sturm verkraften können.

Möglichst großen Abstand zum Steg halten, falls das Schiff im schwerden Sturm nach vorn gedrückt wird Eine lange Bohle o, ähnl, sollte bereit liegen um als Gangway benutzt zu werden, falls das Schiff eingefroren ist und nicht an den Steg gezogen werden kann.

Wir hatten in den letzten Jahren immer Schwimmstege, an denen wir seitwärts liegen konnten. Da habe ich neben Vor- und Achterleine nur noch zwei Spring-Leinen ausgebracht. So ein Schwimmsteg empfinde ich als ideal.

An Deck

Alle entfernbaren Gegenstände sollten vom Deck entfernt werden. Bei Segelbooten sollten die Segel abgeschlagen werden.
Wenn die Backskisten nicht oder nur schlecht belüftet sind, sollten sie leergeräumt werden, um z.B. Taue vor Feuchtigkeit zu schützen.

Eine Abdeckplane schützt zwar das Deck, hat aber auch eine Reihe von Nachteilen:

  • erheblich höherer Windwiderstand
  • schwierigere Lüftung unter Deck
  • ggf. Schäden durch Stellen, wo die Plane auf dem Deck aufliegt

Unser Boot legen wir so wie es ist an den Steg: An Deck haben wir ohnehin nichts herumliegen, der Lack ist mit Certonal behandelt und geschützt.

Unter Deck

Alle Sachen, die gammeln könnten, ausräumen oder sehr luftig lagern (Polster z.B. aufstellen).
Decke, Einbauten, Schapps und Schubladen in der Pantry mit Essigreiniger abwischen um Fettreste u.ähnl. zu entfernen (ist sonst ein guter Nährboden für Schimmel).

Seeventile bleiben geschlossen. Alle Schläuche und Abflüsse müssen leer sein oder mit Frostschutz versehen werden.
Frostschutz auch in die Seetoilette füllen und mit der Pumpe ansaugen, so dass das ganze System gefüllt ist. Dann auch dieses Seeventil schließen.

Wenn es eine Cockpitlenze gibt, müssen deren Seeventile offen bleiben damit das Wasser aus dem Cockpit auch über Winter ablaufen kann. Treten die Cockpitlenze unter Wasser aus, kann man sie wie folgt vor Frostschäden schützen: einen dünnen Gummischlauch nehmen und an beiden Enden verschließen (z.B. mit Dichtungsmasse). Diesen dann in die Lenzrohre einführen, er sollte so lang sein, bis er weit unter der Wasserlinie ist. Bei Frost kann sich das Wasser nun ausdehnen, indem der Gummischlauch zusammengepresst wird.

Lagern von Getränken

Informationen über den Gefrierpunkt von Getränken und die Lagerung im Winter an Bord..

Maschine

Wenn der Maschinenraum nicht permanent und verlässlich (so wirst du per SMS gewarnt, wenn der Strom ausfällt) beheizt wird, sollte die Maschine auch beim überwintern im Wasser analog zum Winterlager an Land gegen Frostschäden gesichert werden:

  • Frostschutz in Seewasserkühlung und ggf. in andere Kühlwasserkreisläufe
  • Seeventil der Seewasserkühlung schließen
  • Dieseltank maximal füllen um Kondenswasserbildung zu vermeiden

Ich stelle einfach einen Elektro Radiator (DeLongi, Link zu Amazon) in den Maschinenraum, der auf niedrigster Leistung als Frostwächter eingestellt ist. Damit bleibt der Maschinenraum ständig auf mindestens 5°C und der Stromverbrauch ist gering. Den äußeren Kühlkreislauf entleere ich aber trotzdem, um sicherzugehen.

Frostschutzkonzentrat

Ungiftiges Frostschutzkonzentrat (Äthylenglycol) verwenden, da es nach dem Winter in die Umwelt gespült wird (kein Propylenglycol).

Seeventile

Wasser kann Seeventile spregen, das Schiff geht dann unter, wenn es wieder taut.

  • Wenn die Seeventile deutlich unter der Wasserlinie liegen (30cm oder mehr), ist die Gefahr erheblich geringer. So tief friert das umgebende Wasser nicht, somit wärmt das Wasser diesen Schiffsbereich noch auf ca. 0 Grad. Wichtig dabei: die Seeventile müssen abgedeckt sein (Klappe darüber o.ähnl.), damit keine kalte Luft von oben auf die Seeventile „runterfallen“ kann.
  • Frostschütz in den Seewasserkreislauf einbringen:
    – Seeventil zu
    – Motor kurz laufen lassen, um Seewasserkreislauf zu leeren.
    – Frostschutz/Wasser Gemisch in den Seewasserkreislauf einbringen (z.B. via Seewasserfilter)
    – Motor kurz laufen lassen, um das Gemisch durch das System zu spülen, ggf. Gemisch währenddessen weiter einkippen.
    – Wenn das System mit dem Gemisch gefüllt und durchspült ist, das Seeventil für einen Moment öffnen und gleich wieder schließen. Dabei läuft der Frostschutz in das Seeventil (Frostschutz ist schwerer als Wasser) und bleibt in ggf. vorhandenen Spalten innerhalb des Ventils.

Eine weitere Möglichkeit ist, eine „Heizleitung“ zu verwenden. Das ist eine kabelartige Heizung, die automatisch mehr heizt je kälter es wird. Diese kann man um die Seeventile wickeln und diese damit vor Frost schützen.

Allerdings ist dafür eine zuverlässige Landstromversorgung notwendig – es reicht schon, wenn die Sicherung auslöst, dann funktioniert die Heizleitung nicht mehr. Man sollte sich darauf also nicht vollständig verlassen.

Es gibt auch Kugelhahn-Seeventile, bei denen man die Kugel gezielt entwässern und somit jeden Frostschaden ausschließen kann. Z.B. bei AWN unter dem Namen „Kugelhahn mit Frostschutz-Einrichtung“.

Einige Zitate von diesem Link: http://www.boote-forum.de/showpost.php?p=2433891&postcount=18

„Solange die Ventile in Höhe flüssigen Außenwassers liegen ist die Frostgefahr gering.Im Idealfall liegen alle Ventile unter einer Bodenabdeckung oder man deckt sie mit Decken etc. ab.“

„Aus eigener Erfahrung kann ich soviel sagen, dass selbst bei Eis auf dem ich rumhüpfen konnte -Tidenfreier Hafen/Brackwasser, also keine Schollen oder Eisdruck- unterhalb der WL und unterhalb der Decksklappen nie irgendwann etwas fror. In der Kajüte waren dagegen Wasserbuddeln steif gefroren.“

Toilette

Frostschutz/Wasser Gemisch in die Toilette geben und abpumpen, so dass das Gemisch durch das ganze System gespült wird. Mit Seeventil analog zu den Seeventilen des Motors verfahren.

Abflüsse

Frostschutz in die Abflüsse kippen.

Lüftung

Das Schiff muss gut durchlüftet sein, alle Türen, Schapps etc. sollten offen sein.
Polster mitnehmen oder hochstellen, so dass sie hinterlüftet werden.

Wassersystem

Die Leitungen sollten entleert werden (Hahn bei ausgeschalteter Pumpe laufen lassen). Der Wassertank sollte nicht ganz voll sein, damit sich das Wasser ggf. ausdehnen kann wenn es gefrieren sollte.

Bei uns ist der Tank allerdings so tief im Rumpf, dass das Wasser noch nie Frost hatte.

Versicherung

Es ist unbedingt zu prüfen, ob bei der Überwinterung im Wasser ein Sinken in Folge von Frost versichert ist! Wenn z.B. trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Seevetil durch Frost platzt und bei Tauwetter Wasser eindringt und das Boot sinkt, muss die Bergung etc. versichert sein. Bei den meisten Versicherungen ist das nicht der Fall, oft sind Schäden in Folge von Frost ausgeschlossen.

Sonstiges zum überwintern im Wasser

  • Textilinien aller Art so lagern, dass sie gut belüftet sind.
  • Luftentfeuchter im Boot plazieren.
  • Unlackierte Holzteile abdecken.
  • Vorsicht mit Planen – diese erhöhen ebenfalls die Windangriffsfläche. In jedem Fall gute Durchlüftung sicherstellen.

Weitere Artikel zum Überwintern eines Bootes auf booteblog.net

Ein weiterer Vorteil der Überwinterung im Wasser: Ein kleiner Törn im Winter geht auch mal.
Ein weiterer Vorteil der Überwinterung im Wasser: Ein kleiner Törn im Winter geht auch mal.

6 Kommentare zu “Boot überwintern im Wasser: So kann es funktionieren.

  1. Hans

    meine Yacht liegt im Mittelmeer, da stellt sich natürlich die Frostfrage nicht. Aber immer wieder höre ich, die yacht sollte Monate an land stehen um „Auszutrocknen“. Ich kann das nicht nachvollziehen, schon seit über 20 Jahren lieget meine Yacht ständig im Wasser. Die mu ja dicht sein..
    aber auch im Norden würde ich vermutlich nicht anders handeln, solange keine Eis/Frostschäden zu befürchten sind..

    1. Julian Buß

      ich glaub die Sache mit dem Austrocknen hat mit Angst vor Osmose bei Kunststoffyachten zu tun.
      Finde ich aber auch seltsam, dass eine Yacht mehrere Monate pro Jahr austrocken soll… was für ein Yacht ist das, die nicht mal längere Zeit im Wasser liegen kann?
      Naja, beim Stahlschiff jedenfalls stellt sich das Problem nicht 🙂

  2. Stefan

    Ich finde es auch praktisch, wenn eine größere Stahlyacht im Winter im Wasser liegen bleiben kann. Die letzten Jahre waren ja auch eher mild. Bei meinem kleinen Sportboot mit 6 meter Länge stellt sich die Frage nicht, ob es im Wasser liegen bleibt. Das Slippen geht ruckzuck.

    Sehr schöner Artikel, weiter so

  3. Wolfgang Schlack

    wie immer eine gute Übersicht, danke

    Vielleicht noch eine Anregung; wir sind im Winter zwar öfter an Bord (um zu fahren oder auch nur zum Strand zu gehen) aber zwischendurch auch mal fuer n par Wochen nicht und die Heizung ist dann im Frosstschutzmodus. Ein Problem war früher dann, dass auch bei guter Lüftung doch ein unangenehm muffiger Geruch entstehen kann, der 1-2 Tage anhält. Das zweite Problem war, dass in der Bilge vom Stahlrumpf immer Kondenswasser steht am Ende des Winters.

    NAch Rumexperimenteiren mit Trockengranulat, höheren „Frostschutztemperaturen bei der HEizung (braucht dann sehr viel Diesel) etc habe ich nun eine ganz gute Lösung. Seit ca. 5 Jahren habe ich in allen groesseren Kompartimenten (auch in meinem relatief grossen Maschinenraum) einen elektrischen Lufttrockner stehen; die halten ewig und verbrauchen minimal Strom: kein muffiger Geruch und staubtrockene Bilge. Im Wohn- und Schlafbereich haben wir einen etwas teureren Adsorbionstrockner (auch etwas unguenstiger in der Energiebilanz) der auch bei sehr kalten temperaturen noch sehr gut entfeuchtet), in den anderen einen billigeren Kompressorentfeuchter – der dann bei sehr niedrigen temperaturen weniger entfeuchtet und theoretisch auch einfrieren kann. Ist mir im Maschinenraum einmal passiert, deshalb steht da jetzt genau wie bei dir auch ein Heizluefter, weil der wird durch den Frostschutz der Zentralheizung nicht ausreichend mitgeeheizt.

    Nur so als kleine Anregung und Ergänzung. Alle Versuche mit Absorbergranulat etc waren irgendwie unbefriedigend.

    gr
    Wolfgang
    Kotter Obelikx

    1. Julian Buß

      Hallo Wolfgang,

      danke für die Informationen! Welchen elektrischen Lufttrockner verwendest Du?
      Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Kondenstrockner gekauft, nachdem ich recherchiert und die elektrischen, d.h. Peltier-Element basierten, als Spielzeug aussortiert hatte.

      Und in der Tat von den Granulat-Lösungen bin ich auch völlig abgekommen, der Effekt war immer nahe Null.

      1. Wolfgang Schlack

        Trotec hat ein breites Assortiment von Kondens und Adsorbtiostrocknern – von kleinen geraeten bis zu professionellen grossanalgen; aber auch die kleinen, die ich (schon seit jahren habe) sind keinesfalls Spielzeuge sondern trockenen gut. Ich hatte den ersten Adsorbtionstrockner damals gebruaucht gekauft um das mal auszuprobieren und der hat nach drei Jahren den Geist aufgegeben.
        Hab aber keinen Vergleich zu anderen Produkten und weis auch nicht wie lange die noch halten. Laufen aber bei mir gut 6 Monate, d.h. ab Oktober bis April/Mai immer, wenn wir nicht an Bord sind (also meistens 4-5 Tage hintereinander, aber auch schonmal 2-3 Wochen).
        Vielleicht haben andere ja auch noch Erfahrungen mit anderen Produkten.

        Bin kein Techniker, aber wenn ich es gut verstanden habe geht bei den Adsorbtionstrocknern die Raumluft durch ein Trockenrad dass mit Silikagel oder aehnlichem gefuellt ist, das das Wasser aufnimmt und das mit heisser Luft an anderer Stelle wieder regeneriert wird (deshalb bildet sich auch bei niedrigen Temperaturen kein Eis und kann man dann auch noch entfeuchten); Funktioniert sehr gut, kostet aber wohl etwas mehr Strom als ein Kompressor nach dem Kühlschrankprinzip.

        Berichte mal welche Erfahrungen du in diesem Winter machst mit dem Kompressor, z.b. ob der vereist..

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