Von Damp nach Schilksee – oder auch nicht

9Am Freitag sind wir abends bei der Julius angekommen, haben eingeräumt und sonst nichts mehr gemacht. Samstag waren wir auf einem Geburtstag in Kiel-Schilksee eingeladen, also war der Plan, mit der Julius kurz nach Schilksee zu fahren (weniger als 12 Meilen, also knappe zwei Stunden Fahrt), dort vom Hafen zur Feier zu spazieren und spätnachmittags vielleicht noch nach Schleimünde oder so.

Aber wie das mit Plänen halt so ist – meistens überleben sie die ersten Minuten der Ausführung nicht.

Am Samstag sind wir gemütlich aufgestanden und haben gegen 1000 abgelegt. Freitag und die Nacht über wehte schon ein ordentlicher Ostwind, der auch am Samstag weiter mit fünf bis sechs Beaufort pustete. Ostwind bedeutet in Damp auflanding und somit ganz ordentliche Wellen.

Nun weiß ich ja, dass die Julius auch 7 Windstärken auf der Nordsee ohne Weiteres mitmacht. Auf dem Papier also sollte ein kurzer Törn nach Schilksee bei diesem Wind kein Problem sein.

Doch nachdem wir den Hafen verlassen haben fiel das Schiff in ein Wellenloch nach dem anderen und stampfte ganz schön. Das ergab zwei Probleme: erstens war meine Familie auf sowas noch nicht vorbereitet und hatte wenig bis gar keine Lust, bei dem ersten Urlaubstörn gleich über der Reling zu hängen – was nachvollziehbar ist. Zumal wir von Damp mit dem Auto ganz ohne Kotzen in 45 Minuten ebenso zur Geburtstagsfeier fahren könnten.

Zweitens war das Schlauchboot, das jetzt ja achtern an Davits hängt, zwar mit Leinen gesichert – hüpfte und schaukelte aber trotzdem ganz erheblich hin- und her. So konnte das nicht bleiben.

Also sind wir direkt wieder umgedreht. Gefühlt ging das etwas gegen meine Seefahrerehre, aber was nützt einem Ruhm und Ehre wenn man dabei der Familie die Lust auf Seefahrt vergällt und potentiell Schäden an den Davits oder dem Schlauchboot erzeugt?

Es war also die richtige Entscheidung. Wir sind entspannt, wenn auch mit einem etwas schlecht gelaunten Skipper, auf der Straße nach Schilksee gefahren, sind nach einer sehr netten Feier spätnachmittags dann wieder zum Boot gekommen und haben den Abend dann noch bei meinen Eltern auf dem Campingplatz verbracht.

Der nächste Törn: 9 Tage im Mai

Die Kinder haben kommende Woche Ferien, also: Die Julius ruft!

Immerhin 9 Tage haben wir Zeit, und das wird der erste echte Urlaubstörn mit der Julius. Alle anderen Unternehmungen waren bisher ja eher zielorientiert und mit knappem Zeitkontingent versehen. Für diesen Törn dagegen haben wir keine wirklichen Ziele. Nur nach Flensburg wollen wir mal:

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Und sonst werden wir die Zeit in bekannten Gewässern genießen. Zum Beispiel nach Høruphav möchten wir wieder, der Ort ist knuffig und man kann sehr gut ankern dort:

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Die Dyvig ist natürlich auch immer nett:

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Und vielleicht noch mal shoppen in Svenborg und dann ankern in der Thurø Bugt?

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Oder Marstal? Aeroskøping? Avernakø? Es gibt so viele schöne Ziele direkt vor der Haustür – dieses mal fahren wir mal ohne echten Plan los. Ich werde berichten, wohin es uns treibt.

 

ZDF info: „Abenteuer Weltumsegelung“ wird nicht fortgesetzt

johannes-erdmann.com - Leider keine Fortsetzung von "Abenteuer Weltumsegelung"
johannes-erdmann.com – Leider keine Fortsetzung von „Abenteuer Weltumsegelung“

Schaut mal rüber zu Johannes Erdmann. ZDF info hatte einen Film über den Anfang ihrer Weltumsegelung gemacht, den ich sehr gelungen fand. Umso betrüblicher ist es, dass ZDF info keine weiteren Teile von „Abenteuer Weltumsegelung“ produzieren und senden will.

Wenn Ihr dem ZDF sagen wollt, dass Ihr gerne weitere Teile sehen möchtet, schreibt an die Redaktion unter zuschauerredaktion@zdf.de. Und bei der Gelegenheit könnt Ihr auch anmerken, dass es extrem schade ist, dass der erste Film nicht mal in der Mediathek zu finden ist!

 

Von der Rader Insel via Holtenau nach Damp

Was ist es schön, endlich wieder zu Hause zu sein. In der Ostsee:

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Bis dahin war aber noch einige Geduld gefordert. Zuerst aber bin ich am Montag einen Hauch später als am Vortag aufgestanden, nämlich um kurz vor sieben, bin um 0730 ankerauf gegangen und habe den Ankerplatz hinter der Rader Insel bei Rendsburg verlassen.

Das Wetter war ein Traum: Schon Morgens blauer Himmel und Sonne, Sonne, Sonne. Dementsprechend war die restliche Kanalfahrt sehr idyllisch:

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Von Hamburg in die Stör und via Brunsbüttel zur Rader Insel bei Rendsburg

Gestern war ich schreibfaul. Obwohl durchaus etwas passiert ist: Der erste Teil der Überführung von Hamburg nach Damp in Verbindung mit einem OpenShip stand an.

Dazu haben meine Familie und ich am Samstag um 0630 von der Werft, wo ich die paar Tage einfach liegengeblieben war, abgelegt.

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Dann sind wir mit ablaufendem Wasser mit morgendlichem Sonnenschein nach Wedel gefahren, wo wir Freunde und Familie zum OpenShip eingeladen hatten:

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Bei perfektem Wetter ging die Veranstaltung bis zum Nachmittag, irgendwann jedoch mussten die Julius und ich weiter, um die Tide bis Glückstadt – bzw. bis zur Stör – zu nutzen. Meine Familie blieb in Hamburg, schließlich geht die Überführung bis Montag und nur ich konnte mir den Montag frei machen.

Um 1530 ging es also wieder auf die Elbe, bis zur Stör waren es knappe drei Stunden ruhige Fahrt:

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