Von Tjarö nach Dragsö bei Karlskrona mit drei Tagen Aufenthalt

Am Dienstag ging es dann nach Karlskrona, dort hatten wir uns mit einer befreundeten Familie verabredet, die mit dem Wohnwagen unterwegs sind.

Wir sind wieder früh aufgebrochen, weil es wieder Morgens relativ ruhig war und dann der Wind wieder zunehmen sollte. Das Wetter war ziemlich bescheiden: es regnete. Teilweise sogar in Strömen:

DSC05381

Ansonsten war die Fahrt ruhig und nach knapp vier Stunden waren wir am Ziel. Interessant ist übrigens, dass man in den Schären vor Karlskrona nicht überall zwischen den Inseln durchkommt. Schweden hat immer mal wieder ungebetenen Besuch von fremden U-Booten, und das schon seit langer Zeit. Daher wurden viele Zufahrten zum inneren Schärengebiet rund um Karlskrona durch Unterwasserhindernisse versperrt.

So muss man die Karten genau lesen und sich exakt an bestimmte Fahrwasser halten, denn die Hindernisse sind halt nur unter Wasser und ansonsten nicht zu sehen.

Wir haben nicht in Karlskrona selbst angelegt, sondern in dem kleinen Hafen eines Segelvereins auf Dragsö:

Diese Geschichte weiterlesen

Von Simrisham zur Insel Tjärö

Am Montag hatte sich das Wetter wieder beruhigt, so dass wir wieder weiter konnten. Für Dienstag hatten wir uns mit unserer befreundeten Familie in Karlskrona verabredet, den Montag wollten wir aber wieder vor Anker an einer schönen Schäre verbringen. Im Netz hatte ich über die Insel Tjäro gelesen, einer kleinen Schären-Insel ungefähr mittig in der Hanö Bucht:

Fehler: Die Karte konnte nicht geladen werden - ein Marker mit der ID 37 ist nicht vorhanden. Bitte wende dich sich an den Seitenbetreiber.

Von Simrisham aus waren das 44 Meilen, quasi einmal über die Bucht rüber:

Fehler: Die Karte konnte nicht geladen werden - ein Marker mit der ID 36 ist nicht vorhanden. Bitte wende dich sich an den Seitenbetreiber.

Ab Mittags sollte der Wind wieder zunehmen, aus südlicher Richtung – was in der Hanö Bucht vergleichbar mit Ostwind bei Damp ist: auflandig, also hat der Wind viel Zeit, Wellen anzufachen. Deswegen und weil wir sowieso gerne früh am Ziel sind, stand der Wecker wieder auf 0515 Uhr, so dass wir um 0530 ablegen konnten.

Simrishamm am Morgen
Simrishamm am Morgen
Wir legen morgens in Simrishamm ab
Wir legen morgens in Simrishamm ab

Überraschenderweise waren wir nicht die einzigen, die zu dieser frühen Stunde aufgebrochen sind. Vor uns sind zwei Segler raus, und hinter uns noch mal vier Boote:

Diese Geschichte weiterlesen

Eingeweht in Simrisham mit Geburtstagskind

Wie geplant waren wir Samstag und Sonntag eingeweht. Am Samstag war bis Nachmittags Ostwind der Stärke fünf bis sechs. Und wer auf der Karte schaut wo Simrisham liegt, und von dort nach Osten guckt, der sieht, dass da viel, ganz viel Platz ist auf dem der Wind die See anfachen kann. Das sieht dann an der Küste so aus:

Wir lagen im Fischereihafen, weil im Yachthafen kein Platz mehr war, und selbst dort war der Seegang, der draußen herrschte, zu spüren:

Diese Geschichte weiterlesen

Man muss flexibel sein! – Von Falsterbo bis Ystad und dann noch weiter

Es heißt ja: beim Bootsfahren muss mann flexibel sein. Stimmt auch grundsätzlich. Aber: beim fahren mit dem Zug auch. Dazu gleich mehr.

Erstmal hatte ich heute den Wecker wieder auf 0530 gestellt. Nicht, weil es mich zeitlich gedrängt hätte: Bis Ystad waren es nur 35 Meilen, ein Katzensprung quasi. Aber das Wetter war gut, und wie schon vorher erwähnt, finde ich es sehr schön, so früh morgens unterwegs zu sein.

Kaffee trinken, Frühstücken und so weiter – das alles kann ich unterwegs machen. Also sieht der Ablauf so aus:

  • 0530 Wecker klingelt
  • 0532 aufstehen und etwas Wasser ins Gesicht
  • 0535 Navigationssysteme hochfahren
  • 0540 Maschine anschmeißen
  • 0545 am Anker stehen, bereit für das Ankerauf Manöver

Hier noch mal zur Erinnerung der Platz bei Falsterbo, wo ich geankert hatte:

Fehler: Die Karte konnte nicht geladen werden - ein Marker mit der ID 33 ist nicht vorhanden. Bitte wende dich sich an den Seitenbetreiber.

Von Falsterbo sollte es heute an der schwedischen Südküste entlang bis Ystad gehen:

Diese Geschichte weiterlesen