Von Simrisham zur Insel Tjärö

Am Montag hatte sich das Wetter wieder beruhigt, so dass wir wieder weiter konnten. Für Dienstag hatten wir uns mit unserer befreundeten Familie in Karlskrona verabredet, den Montag wollten wir aber wieder vor Anker an einer schönen Schäre verbringen. Im Netz hatte ich über die Insel Tjäro gelesen, einer kleinen Schären-Insel ungefähr mittig in der Hanö Bucht:

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Von Simrisham aus waren das 44 Meilen, quasi einmal über die Bucht rüber:

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Ab Mittags sollte der Wind wieder zunehmen, aus südlicher Richtung – was in der Hanö Bucht vergleichbar mit Ostwind bei Damp ist: auflandig, also hat der Wind viel Zeit, Wellen anzufachen. Deswegen und weil wir sowieso gerne früh am Ziel sind, stand der Wecker wieder auf 0515 Uhr, so dass wir um 0530 ablegen konnten.

Simrishamm am Morgen
Simrishamm am Morgen
Wir legen morgens in Simrishamm ab
Wir legen morgens in Simrishamm ab

Überraschenderweise waren wir nicht die einzigen, die zu dieser frühen Stunde aufgebrochen sind. Vor uns sind zwei Segler raus, und hinter uns noch mal vier Boote:

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Eingeweht in Simrisham mit Geburtstagskind

Wie geplant waren wir Samstag und Sonntag eingeweht. Am Samstag war bis Nachmittags Ostwind der Stärke fünf bis sechs. Und wer auf der Karte schaut wo Simrisham liegt, und von dort nach Osten guckt, der sieht, dass da viel, ganz viel Platz ist auf dem der Wind die See anfachen kann. Das sieht dann an der Küste so aus:

Wir lagen im Fischereihafen, weil im Yachthafen kein Platz mehr war, und selbst dort war der Seegang, der draußen herrschte, zu spüren:

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Man muss flexibel sein! – Von Falsterbo bis Ystad und dann noch weiter

Es heißt ja: beim Bootsfahren muss mann flexibel sein. Stimmt auch grundsätzlich. Aber: beim fahren mit dem Zug auch. Dazu gleich mehr.

Erstmal hatte ich heute den Wecker wieder auf 0530 gestellt. Nicht, weil es mich zeitlich gedrängt hätte: Bis Ystad waren es nur 35 Meilen, ein Katzensprung quasi. Aber das Wetter war gut, und wie schon vorher erwähnt, finde ich es sehr schön, so früh morgens unterwegs zu sein.

Kaffee trinken, Frühstücken und so weiter – das alles kann ich unterwegs machen. Also sieht der Ablauf so aus:

  • 0530 Wecker klingelt
  • 0532 aufstehen und etwas Wasser ins Gesicht
  • 0535 Navigationssysteme hochfahren
  • 0540 Maschine anschmeißen
  • 0545 am Anker stehen, bereit für das Ankerauf Manöver

Hier noch mal zur Erinnerung der Platz bei Falsterbo, wo ich geankert hatte:

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Von Falsterbo sollte es heute an der schwedischen Südküste entlang bis Ystad gehen:

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Von der Stege Bugt nach Falsterbo in Schweden

Auch heute ging es wieder früh los: um 0530 war die Maschine an und ich war bereit für das Ankerauf Manöver. Denn: mir war immer noch nicht klar, ob ich heute in einem Rutsch die 65 Meilen nach Ystad fahren muss, oder ob ich bei Falsterbo ankern kann. Aber der Reihe nach.

Der Morgen war etwas kühl, aber ansonsten wieder sehr schön:

Ein schöner Sonnenaufgang morgens auf der Ostsee

Ich merke, dass ich mich an das frühe Aufstehen gut gewöhnen kann. Die Stimmung so früh morgens ist immer eine ganz besondere, und wenn andere erst ans Ablegen denken, hat man selbst schon ein großes Stück geschafft. 

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