
Der Ankerplatz bei Fænø (vorherige Geschichte) am Anfang der Reise war ein erster Höhepunkt, genauso wie die Harre Vig, in der wir nach der Hälfte des Weges angekommen sind. Von dort geht es am nächsten Morgen weiter durch den Limfjord. Der Plan ist, am westlichen Ausgang des Fjords, bei Thyborøn, auf die Nordsee zu fahren. Dort dann an Dänemarks Westküste wieder nach Süden, vorbei an Hvide Sande, Esbjerg, den nordfriesischen Inseln bis nach Helgoland.
Für die morgendliche Hunderunde fahre ich mit Bordhund Ole noch mal an den kleinen Steg an einem Stück Strand in der Harre Vig. Die Sonne scheint und wärmt die Haut, es ist ruhig und fast sommerlich. Nur wenige Meter von hier, um eine Ecke herum, aus dem Windschatten des hochgelegenen Waldes, ist allerdings wieder ordentlich Wind. So wie seit – ich weiß es gar nicht mehr – sicher über einer Woche. Es weht, es pfeift, es heult, die Wolken jagen über den Himmel. Jeden Tag. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Aber immer viel.




