Von den Eltern infiziert: Interview mit dem Atlantiküberquerer Heinz-Dieter Breidenbach

Die MY Tobago in wilder Natur.
Die MY Tobago in wilder Natur.

Heinz-Dieter Breidenbach: Klingelt da nicht etwas bei diesem Namen?

Er ist der Sohn der fast schon legendären Karlheinz und Anneliese Breidenbachs, die in den 80ern unter Motor von Deutschland via Schottland, Island, Grönland und Kanada in die USA gefahren sind. Über den Nordatlantik, durch Eis und Sturm. (Das Buch über diese Reise gibt es noch, hier klicken!).

In vielen Jahren vor dieser in allen Belangen bemerkenswerten Atlantik- und USA-Tour haben Karlheinz und Anneliese regelmäßig ihre Kinder auf viele Seetörns mitgenommen. Unter anderem schon in ihren absoluten Anfängen, auf einem aus heutiger Sicht winzigen Holz-Motorboot, mit dem sie aber bereits das Kattegat bereist haben.

Von diesen Anfängen und dem Weg der Breidenbachs bis zur Atlantikquerung wird noch zu berichten sein – heute aber geht es um den Sohn, der wohl von Anfang an mit dem Seefahrer-Virus infiziert wurde: Heinz-Dieter.

Mit der MY Tobago über den Atlantik

Nachdem Sohn Heiz-Dieter jahrelang auf den Spuren der Eltern den Norden bereist hat, zog es auch ihn über den Atlantik. Über Details dieser Antlantik-Überquerung unter Motor werde ich noch schreiben, vorher habe ich aber schon mal ein Interview für Euch:

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Ungewollt: Festgefahren, Wasser weg, trocken gefallen. Zum ersten Mal.

Der Lohn, wenn man einfache Regeln nicht befolgt.
Der Lohn, wenn man einfache Regeln nicht befolgt.

„Versuch macht klug!“

dachte ich noch mutig, als ich gestern nach Neßsand bzw. Hanskalbsand zum ankern fahren wollte. Vom Mühlenberger Loch aus führt da ein Fahrwasser hinter die Insel, was die lange Fahrt um das nordwestliche Ende von Hanskalbsand erspart.

Das Wasser lief ab, Niedrigwasser war noch bummelig 3 1/2 Stunden entfernt. Natürlich weiß ich:

„Kritische Stellen niemals bei ablaufendem Wasser versuchen, sonst hängt man fest bis das Wasser wiederkommt!“

Eine gute, eine schlaue Regel!

Die ich aber nicht befolgt habe. Das Ergebnis: Festgefahren.

Boot liegt auf, das Wasser läuft weiter ab. Und nun?

Jeder Versuch, wieder freizukommen, schlug fehl. Hier und da bewegte sich die JULIUS noch ein paar Meter, aber mehr auch nicht. Und nun?

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