Reinigung und Desinfektion der Frischwasseranlage

Bei Saisonstart sollte ja die Frischwasseranlage auf dem Boot gereinigt und desinfiziert werden, um Bioschlamm in den Schläuchen und im Tank zu entfernen und ggf. vorhandene Keime abzutöten.
Im Yacht-Zubehörhandel gibt es dafür eine Reihe von Mitteln, die alle recht teuer sind.

Eine sehr günstige Lösung habe ich dieses Jahr das erste mal getestet: Dan Klorix. Dieser Reiniger enthält als Wirkstoff nur Natriumhypochlorit („Chlor“) und kann hervorragend zur Desinfektion eingesetzt werden.
Ich habe 2 Flaschen á 1,5 Liter mit ca. 50 Litern Wasser in den leeren Tank gefüllt, diese Lösung dann einen Augenblick lang durch alle Wasserhähne laufen lassen und das Ganze dann eine Nacht einwirken lassen.

Am nächsten Tag kam dann aus den Wasserhähnen erstmal eine ganz schön braune Suppe heraus – das war der Bioschlamm, der sich in den Schläuchen festgesetzt hatte.
Die Reinigungswirkung war also offensichtlich erheblich!

Auch eine Sichtprüfung der (transparenten) Schläuche hat die Reinigungswirkung offensichtlich werden lassen: der vorher sichtbare braune Belag war verschwunden, die Schläuche wieder ganz klar.

Nach der Reinigung mit Dan Klorix muss das System mehrfach durchgespült werden – das muss es aber bei anderen Reinigungsmitteln auch. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, Dan Klorix gibt es in fast jedem Supermarkt und kostet einen Bruchteil der Mittel aus dem Yacht-Zubehörhandel.

Neues von Claudia und Jürgen im Eis

Claudia und Jürgen lagen im Januar in Nuuk in Grönland. Es war kalt, aber es ist zumindest ein Hafen und dementsprechend geschützt.
Und was machen die beiden? Verlassen den Hafen, suchen sich eine Bucht irgendwo im nirgendwo und lassen sich einfrieren um zu lernen, wie sowas funktioniert.

Würde ich persönlich nicht machen, wäre mit echt zu kalt da oben, aber beeindruckend ist es, ohne Frage.

Hier die neuen Berichte:

Raus in die Wildnis: http://www.fortgeblasen.at/segelpage/webside/groenland5.htm

In der Schule der Natur: http://www.fortgeblasen.at/segelpage/webside/groenland6.htm

Im Eis: http://www.fortgeblasen.at/segelpage/webside/groenland7.htm

Frage und Antwort: Refit des Unterwasserschiffes eines Stahlbootes

Lars fragt: 

„Hallo

ich habe deinen Bericht über den Refit deiner MYXenia gelesen. Nun meine Frage:


So gesehen stehe ich dort wo du standest bevor du das Boot gekauft hast: Bin selber Schreibtischtäter und habe mir ein Stahlboot gekauft.
 Nun will ich das mit nem Freund von mir im Unterwasserbereich einmal komplett abziehen und neu aufbauen.

Hierzu deine Meinung!?


Wie wollen die von dir angegebene Tercoo Scheiben benutzen. Startzeit ist Anfang Juni. In der Arbeitshalle vom Hafen.
Zeit ca. 1,5 Wochen mit zwei Leuten

Nachdem blanker Stahl vorhanden ( immer 2 qm große Stücke ) diesen Light Prymer drauf: 
http://www.svb.de/index.php?cl=details&cnid=12020&anid=750. 
Wenn einmal komplett dann weitere 4 oder 5 Lagen. Dieser dient ja auch gleichzeitig als Grundierung.


Dann das enstsprechende Af? So sagte man mir bei SVB.. Fehlt da nicht was?


Im Forum kannste Bilder vom abgespritzten U Schiff sehen. 

http://www.boote-forum.de/album.php?albumid=4537&pictureid=35423

Das Boot ist 10,70 *3,20 .


Tipps? Ratschläge?“
 

Und meine Antwort:

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Zwischenfazit nach drei Jahren mit dem Stahlverdränger-Boot auf der Ostsee

Unser altes Boot - die MY XENIA, eine Palma 40.
Unser altes Boot – die MY XENIA (Foto von 2011), eine Palma 40.

Im Juni 2013 haben wir unsere MY Xenia nun schon drei Jahre. Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen!

Hinweis: Dieser Artikel ist von 2013 und betrifft die ersten drei Jahre unserer Bootskarriere. Heute sind wir mit der JULIUS unterwegs – einem deutlich anderen Boot.

Vorgeschichte

Ich selbst kenne Boote und den Wassersport von kleinauf, hauptsächlich als Segler. In meiner gesamten Kindheit sind wir immer mit dem eigenen Segelboot auf dem Wasser gewesen und haben die allerschönsten Urlaube auf der Ostsee verbracht.

Als Erwachsener habe ich dann mit meiner Frau Boote jeweils für einen Urlaub gechartert, zuerst in Irland. Weil es in Irland nichts anderes gibt, und meine Frau bis dahin keinerlei Bezug zum Wassersport hatte, waren das immer Motorboote. Es folgten noch ein Charterurlaub in Holland, ebenfalls mit einem Motorboot.

Der Traum war jedoch, mit einem eigenen Boot meiner Familie (und vor allen den Kindern) das bieten zu können, was ich in meiner Kindheit genossen habe. Als die Möglichkeit da war, habe ich dann vor drei Jahren die MY Xenia gekauft.

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